Meißenheim Ein Fernduell um den zweiten Platz

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei liefern sich der TV Friesenheim und die HSG Meißenheim/Nonnenweier. Beide Teams sind am Wochenende in ihren Partien Favorit. Altenheim bekommt derweil Besuch vom Tabellennachbarn.

(fg). Landesliga Nord, Frauen: SG Freudenstadt/Baiersbronn - TV Friesenheim (Samstag, 18 Uhr). Mit zwei Siegen aus zwei Spielen hat die Sieben von TV-Trainer Ralf Mättler einen blitzsauberen Start ins Handballjahr 2019 hingelegt. "Vom Ergebnis her", schränkt der Trainer des Tabellenzweiten jedoch ein. "Mir fehlt noch ein wenig der Biss", sagt er. Speziell im Angriff sieht er noch deutliches Steigerungspotenzial für sein Team, das wohl die allermeisten zu diesem Zeitpunkt nicht auf Platz zwei der Tabelle vermutet hätten. "Unser schnelles Spiel hintenraus muss besser laufen", fordert Mättler, der mit seinem Team gute Erinnerungen an das Hinspiel gegen die Freudenstädterinnen hat. Denn im allerersten Landesligaspiel für den Aufsteiger gab’s einen "souveränen" Sieg. "So kann’s auch dieses mal laufen – ich hätte nichts dagegen", sagt er.

Trotz Auswärtsfahrt befindet sich sein Team beim Tabellensiebten wohl in der Favoritenrolle. Vor allem, weil Mättler sein gesamter Kader zur Verfügung steht. Und trotz der kleineren Probleme im Angriff, ist er zuversichtlich. Denn: "In der Abwehr stehen wir gut." Bestes Beispiel dazu ist die zweite Halbzeit aus der Vorwoche, als man nur noch sechs Gegentore kassierte und am Ende klar und deutlich gegen den Vierten aus Ottenhöfen gewann. Kommt sein Team nun auch im Angriff "zum alten Spiel zurück" sollte auch die Auswärtshürde umschifft werden können. (fg). HSG Meißenheim/Nonnenweier - BSV Phönix Sinzheim II (Samstag, 20 Uhr). Direkt hinter den Friesenheimerinnen lauert mit ebenfalls nur vier Verlustpunkten die Lokalkonkurrenz aus dem Ried. Da der Vierte Ottenhöfen schon neun Minuspunkte auf dem Konto hat, sieht wohl im Laufe der Rückrunde alles nach einem Zweikampf um den zweiten Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigen würde, aus.

Stefan Wilhelmi sehr zufrieden mit der Entwicklung des Teams

Am Wochenende bekommt die HSG nun Besuch vom Vorletzten. Doch so klar, wie es die Tabelle möglicherweise hergeben würde, ist die Sache für HSG-Trainer Stefan Wilhelmi nicht. "Wir müssen erstmal schauen, wer beim Gegner auf der Platte steht", sagt er. Denn die erste Vertretung des BSV, die derzeit auf Rang vier der Südbadenliga steht, hat spielfrei und könnte somit die ein oder andere Spielerin für den Abstiegskampf in der Landesliga abstellen. Dementsprechend werde sein Team mit dem "nötigen Respekt" an die Aufgabe rangehen, ist sich Wilhelmi sicher. Denn der kommende Gegner hielt die Partie gegen den ungeschlagenen Tabellenführer lange offen und verlor am Ende nur mit 17:23. "Schutterwald ist eigentlich immer für 30, 35 Tore gut", ist Wilhelmi daher gewarnt.

Doch verstecken muss sich auch sein Team nicht. "Wir haben uns im Zuge der Runde immer wieder gesteigert", lobt der Trainer die Entwicklung seines Teams. Speziell mit der Abwehrarbeit im Mittelblock ist Wilhelmi zufrieden: "Mit unserer 6:0 sind wir gut aufgestellt." Diese wird auch am Samstag gefordert werden. Denn die Sinzheimerinnen haben ein "clevere Mittelfrau", die die Defensive vor Aufgaben stellen wird. (smü). TuS Altenheim - HSG Murg (Samstag, 18 Uhr). Nach dem knappen 22:20-Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende bei der SG Kappelwindeck/Steinbach III möchte die Mannschaft von Trainer Michael Cziollek vor eigenem Publikum einen weiteren Sieg einfahren. Mit dem Tabellenzehnten aus Murg kommt ein direkter Verfolger nach Altenheim. "Es wird ein schweres Spiel werden", ist sich Cziollek daher sicher. "Mit einem weiteren Sieg könnten wir uns etwas von den Abstiegsrängen absetzen", betrachtet der TuS-Coach die Tabellensituation. Dafür muss sein Team an die Leistung aus den zweiten 30 Spielminuten des vergangenen Spieles anknüpfen.

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