Medenrunde Perfektes Spiel für TSG Lahr/Emmendingen

Stefan Kiesenhofer leistete seinen Beitrag zur perfekten Bilanz der TSG Lahr/Emmendingen gegen Donaueschingen. Er gewann sein Einzel in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:2.Foto: Heck Foto: Lahrer Zeitung

Trainer Oliver Killeweit hatte starke Gegner erwartet – und schließlich gab es für den TC Oberweier am Wochenende auch zwei Niederlagen. Sehr gut lief es dafür für die Herren der TSG Lahr/Emmendingen und den TC Ettenheim.

2. Bundesliga, Herren: TC BW Oberweier - SpVgg Hainsacker 2:7; BASF Tennisclub Ludwigshafen - TC BW Oberweier 6:3. Mit der Niederlage am Sonntag in Ludwigshafen konnte TCO-Trainer Oliver Killeweit einigermaßen leben. "Denn da haben wir das Maximale rausgeholt", so der Coach. Der Gegner sei "unglaublich gut" aufgestellt gewesen. Bitter aus TCO-Sicht: Francisco Augustin Comesana verletzte sich. "Es ist ihm in den hinteren Oberschenkel gefahren", so Killeweit.

Die Niederlage gegen Hainsacker verbucht der Coach unter der Kategorie Unglücklich. "Im dritten Spiel führte Quentin Folliot schon 9:3 im dritten Satz, vergab dann sechs Matchbälle und verlor noch mit 9:11", so Killeweit. Außerdem sei dem TCO nicht zugute gekommen, dass am Freitag nach starken Regenfällen vom Sand- auf den Hallenplatz gewechselt werden musste. Zu allem Überfluss verletzten sich auch noch Adrian Obert (Rücken) und Simone Roncalli (Wade). Wie lange die Athleten ausfallen, müssten weitere ärztliche Untersuchungen noch zeigen.

Oberliga, Herren: TC Donaueschingen - TSG Lahr/Emmendingen 0:9. Einen Schritt näher in Richtung Titelgewinn und Aufstieg sind die TSG-Herren gerückt. Kein einziger Satzgewinn wurde den Hausherren gegönnt. "Auf den ersten Positionen besitzt Donaueschingen entwicklungsfähige Spieler, denen vielleicht noch ein wenig die Erfahrung fehlt. Je weiter es aber nach hinten ging in der Aufstellung, desto deutlicher wurden die Unterschiede", sagte TSG-Coach Hernan Valenzuela in seiner Analyse der Begegnung. Beim Zwischenstand von 0:6 verzichtete Donaueschingen auf das Ausspielen der drei Doppel, so dass für die TSG-Herren frühzeitig sportlicher Feierabend angesagt war. "Unser Ansinnen war erstens zu gewinnen und zweitens möglichst hoch zu gewinnen, sollte es am Ende auf die Punkte ankommen. Beides haben wir geschafft und freuen uns entsprechend", sagte Valenzuela zusammenfassend.

Ergebnisse: Zivnicek - Mack 2:6, 1:6; Krause - Zimbozel 2:6, 3:6; Federle - Valenzuela 5:7, 1:4 (Aufgabe Federle); Vater - Kiesenhofer 4:6, 2:6; Bosch - Trenkle 0:6, 0:6; Ringgenburger - Bender 0:6, 0:6.

1. Bezirksliga, Damen: TSG Lahr/Emmendingen - TC Ettenheim 3:6. Den Derbysieg der ersten Bezirksliga haben sich am Sonntag die Gäste aus Ettenheim nicht unverdient gesichert. Vor allem auf den vorderen Positionen lag der spielerische Vorteil, in Teilen aber auch das Matchglück, entscheidend beim TCE. Die im Schnitt recht jung besetzte TSG-Mannschaft hat ihre Vorteile wiederum auf den hinteren Positionen gewinnbringend zum Einsatz gebracht.

In der kurzen Saison laufe nicht in jeder Partie alles optimal, doch das Potenzial sieht Trainer Hernan Valenzuela in jedem Fall gegeben – perspektivisch durchaus auch für höhere Aufgaben, wie er bereits andeutete.

Ergebnisse: Schneiderchen - Formanová 0:6,2:6; Wischeropp - Krämer 3:6,2:6; Leber - Köbele 0:6,2:6; Sexauer - Horeijsi 0:6,4:6; Nübling - Sosnovsky 6:0,6:1; Baer - Haller 6:2,6:1; Schneiderchen/Wischeropp - Formanová/Horejsi 3:6,2:6; Leber/Sexauer - Krämer/Sosnovsky 1:6,7:5,7:10; Nübling/Baer - Köbele/Haller 6:1,6:2.

1. Bezirksliga, Herren: TC Ettenheim - TSG Lahr/Emmendingen II 8:1. Die Eindeutigkeit des Ergebnisses sowie der meisten Partien überraschte Gästetrainer Hernan Valenzuela. "Ich war davon ausgegangen, dass es auf den beiden ersten Positionen sehr schwer werden würde. Dass die anderen Partien aber zum Teil so klar verloren gingen – da hatte ich mir im Vorfeld etwas mehr erhofft", räumte der TSG-Coach ein.

So durchbrach einzig Kevin Gaess die Tristesse des Nachmittags. Er behauptete sich erfolgreich mit 6:4 und 6:4 gegen Ettenheims Matthias Silber. In den restlichen Begegnungen sprang dann aber kein einziger Satzgewinn mehr für die Gäste heraus, was die Eindeutigkeit der Begegnung korrekt abbildete.

Ergebnisse: Sosnovski - Hoffrichter 6:0,6:1; Louis - Hirt 6:1,6:2; Schaller - Heber 6:0,6:2; Stec - Siegel 6:4,1:0 (Aufgabe); Siber - Gaess 4:6,4:6; Vogel - Faißt 6:0,6:1; Sosnovski/Louis - Hirt/Heber 6:1,6:1;, Schaller/Vogel - Hoffrichter/Gaess 6:1,6:2; Stec/Siber - Faißt/Klitzsch 6:1,6:0.

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