Mahlberg Wenn aus Müll etwas Neues entsteht

Revierförster, Hans-Jürgen Wilting erläuterte den Teilnehmern des Mahlberger Ferienprogramms die Geheimnisse des Waldes und ermunterte sie so zu mehr Achtsamkeit in Bezug auf die Natur. Foto: Stadt Mahlberg

Mahlberg - Insgesamt haben zwölf Kinder aus den Grundschulen Mahlberg und Kippenheim haben an der zweiwöchigen Ferienbetreuung in der Grundschule Mahlberg teilgenommen. Begleitet wurden die Kinder von drei Betreuungskräften.

Aus Abfallprodukten werden neuwertige Utensilien 

Täglich von 7.30 bis 13.30 Uhr wurde den Kindern dabei ein buntes Programm angeboten, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Mahlberg. In der ersten Woche ging es um das Thema "Upcycling", der Umgestaltung von Abfallprodukten zu neuwertigen Produkten.

Simone Müller, Grafikdesignerin aus Lahr bastelte in einem Workshop mit den Kindern aus Milch- und Safttüten Geldbörsen und Vasen. Ebenso entstanden Vogelhäuser und kleine Gartenhäuser, die mit Kresse bepflanzt wurden.

Eigene Plakate für den Umweltschutz gestaltet

Eine Alternative zur Frischhaltefolie sind Bienenwachstücher. Mit wenig Aufwand stellten die Kinder diese in verschiedenen Größen her.

Auch Plakate mit Ideen für den Umweltschutz wurden kreiert. Beim Besuch von Heidi Kriegeskotte aus dem Rathaus Kippenheim und Tanja Huber aus dem Rathaus Mahlberg stellten die Kinder ihr Projekt vor und buken leckere Waffeln.

Am Freitag ("Fridays for Future") sammelten die Kinder Müll. Dabei staunten sie nicht schlecht, was in Mahlberg alles zum Schaden der Natur entsorgt wird, so die Pressemitteilung. Sportliche Aktivitäten wie Tanzen, Fußball oder Tischkicker kamen ebenfalls nicht zu kurz.

Kinder lernen den Wald und die Holzarten kennen

In der zweiten Woche machten die Kinder einen Ausflug in den Schmieheimer Wald. Dort erwartete sie der zuständige Revierförster, Hans-Jürgen Wilting. Anschaulich erläuterte er die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten für Holz, Wissenswertes über verschiedene Baumarten und über die Tiere des Waldes.

Aus Naturmaterialien stellten die Kindern dann Knete und bunten Sand her. Alte Plastik-Kleinteile wurden auf alte Bilderrahmen wild aufgeklebt und so nützlich wiederverwertet. "So kann die Umwelt mit kleinen Dingen entlastet werden. Wir haben es in diesen zwei Wochen umgesetzt", heißt es in der Mitteilung.

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