Mahlberg Unterstützung kommt gut an

Spendenübergabe vom Förderverein an die Stadt Mahlberg (von links): Vorsitzender Wolfgang Ohnemus, Bürgermeister Dietmar Benz und Museumsleiter Patrick Benz Foto: Masson Foto: Lahrer Zeitung

Mahlberg. Hinter dem Förderkreis des Oberrheinischen Tabakmuseums liegt ein arbeitsreiches Jahr. Das berichtete der Vorsitzende Wolfgang Ohnemus bei der Hauptversammlung. Besonders die Teilnahme an der 800-Jahr-Feier der Stadt hatte alle Hilfskräfte gefordert.

An zwei Tagen war auf dem Josef-Naudascher-Platz beim Museumsgelände ein Riesenansturm von Gästen bewältigt worden, samt Rahmenprogramm mit Demonstration von Zigarrenrollen und Lager des mittelalterlichen Vereins "Communis Considere" aus Grafenhausen. Auch bei Arbeitseinsätzen, etwa beim Neustreichen von Fenstern und Holzwänden des Museumsensembles, gab es viel zu tun.

Bürgermeister Dietmar Benz berichtete von weiteren kleineren Investitionen der Stadt zur optischen und technischen Verbesserung. Vielleicht schon im nächsten Jahr werde eine Generalsanierung der betagten Elektroinstallationen für geschätzte 69 000 Euro fällig.

Insgesamt bereits 140 000 Euro gespendet

Ohnemus übergab dem Rathauschef abermals einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro, zweckgebunden für eine fällige Erneuerung der Sicherheitseinrichtungen im Museumsgebäude. Damit hat, wie der Bürgermeister lobte, der Förderkreis seit seiner Gründung 1992 der Stadt bereits mit 140 000 Euro unter die Arme gegriffen. Neben Festerlösen stecken darin auch die Jahresbeiträge von derzeit 262 Mitgliedern, darunter sieben neue.

Laut Schatzmeister Wolfgang Ehret-Weber konnten die Vereinsrücklagen trotz des Spendenschecks weiter um knapp 370 Euro erhöht werden. Wegen Wegzugs der langjährigen Schatzmeisterin Martina Schmidt und Beisitzer Jörg Schmidt waren entsprechende Nachwahlen fällig. Nun ist der bislang kommissarische Kassierer Ehret-Weber offiziell im Amt, den frei gewordenen Beisitzerposten übernahm Rolf Henkel.

Auch für dieses Jahr ist beim Förderkreis einiges geplant. In der Fabrikantenvilla wird es weitere Fachvorträge, etwa zu einstigen Werbegrafikern der "Roth- Händle" mit Fachmann Dirk Schindelbeck geben (20. März), vor der Eröffnung der Museumssaison (1. Mai) bereits einen Tagesausflug in das elsässische Écomusée Ungersheim. Zudem stehen schon zahlreiche interne Arbeitseinsätze fest, zu denen auch Nichtmitglieder eingeladen sind. Da müssen noch manche Wandlöcher vergipst, Böden geschliffen und etwa das ehemalige Dienstmädchenzimmer der Fabrikantenvilla für künftige Bibliotheksregale vorbereitet werden.

Weitere Informationen: www.tabakmuseum-mahlberg.de

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