Mahlberg (ir). Keine guten Nachrichten gab es am Montag vom Planungsbüro Zink für den Mahlberger Gemeinderat. Die Untersuchung der Lindenstraße hat gezeigt, dass nicht nur die Oberfläche marode ist, sondern auch, dass alles darunter saniert werden müsse. Die Kosten werden auf rund 880 000 Euro taxiert – etwaige Folgekosten aus der Bodenuntersuchung noch nicht miteingerechnet. Die Stadträte nahmen den Bericht zur Kenntnis, bei den nächsten Haushaltsberatungen werden sie darüber entscheiden, ob das Vorhaben 2020 in Angriff genommen wird. Zwar steht die Lindenstraße auf der Agenda von sanierungsbedürftigen Straßen, wurde aber zugunsten von Arbeiten im Rahmen des Generalentwässerungsplans in Orschweier zurückgestellt. In diesem Haushalt stehen lediglich 40 000 Euro für die Planung von Arbeiten in der Lindenstraße und für die Untersuchung des Mischwasserkanals bereit. Das ernüchternde Ergebnis der Kamerabefahrung: Der Kanal ist erheblich beschädigt, ebenso wie nahezu alle Hausanschlüsse.