Mahlberg E-Ladesäule überzeugt längst nicht alle

Auf dem Mahlberger Rathausplatz wird eine Ladesäule für E-Autos installiert. Das entschied der Gemeinderat, wenn auch nicht restlos überzeugt.

Mahlberg (fx). Mit ihrem Votum folgten die Stadträte einer Vorgabe des Elektromobilitätskonzepts, das in der Verwaltungsgemeinschaft Ettenheim ausgearbeitet worden war, und nach dem die kommunale Klimabilanz verbessert werden soll. Für die Ladesäule der EnBW, die zwei behindertengerechte Zapfpunkte haben soll, und deren Montage sind 15 000 Euro in den Haushalt eingestellt. 40 Prozent werden in Form von Landeszuschüssen zurückerwartet. Für die Unterhaltung sollen jährlich etwa 700 Euro fällig werden. Bürgermeister Dietmar Benz betonte bei der Sitzung am Montagabend "unsere Vorbildfunktion bei diesem Projekt", vermochte das Grummeln unter den Räten aber nicht gänzlich zu übertönen. Kritik kam unter anderem an den "langen Ladezeiten" (Rolf Baum) und der "wahrscheinlich bald überholten Technologie" (Jürgen Weber). Am Ende erhielt die E-Tankstelle bei einer Gegenstimme und vier Enthaltungen dennoch den Segen das Rats.

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