Lahr Viele haben eine Eins vor dem Komma

Preisträger des Scheffel-Gymnasiums: Rachel Bohnert, Rebecca Bohnert, Anna Fimm, Aljosha Grauer, Fynn Hemmler, Sude Karsila, Kristin Kümmerlin, Laura König, Aaron Leppert, Elisabeth Noichl, Annika Priemer, Tobias Rentz, Julian Ullrich, Paul Winkels und Julia Zabiensky Foto: Weendling Foto: Lahrer Zeitung

74 Schüler des Scheffel-Gymnasiums erhielten am Samstagabend in der Schutterner Offo-Halle ihr Abiturzeugnis überreicht. 16 Abiturienten erhielten für ihre Leistungen besondere Auszeichnungen.

Lahr/Schuttern. Die Absolventen erzielten einen Abi-Schnitt von 2,3. Das bedeutet, dass 23 Prozent der Abiturienten eine Eins vor dem Komma haben.

Schulleiterin Sabine Rühtz richtete in ihrer Rede ihren besonderen Dank an die Eltern- und Lehrerschaft: "Mit besonderer Freude begrüße ich Sie, liebe Eltern, und gratuliere auch Ihnen. Sie haben entscheidend daran mitgewirkt, dass Ihre Kinder erzogen und gebildet wurden", sagte die Direktorin. "Und viele von Ihnen haben gleichzeitig aufopfernd das Fünf-Sterne-Hotel bei ›Mama und Papa‹ betrieben, nebst hauseigener Taxizentrale", sagte sie. Rühtz dankte auch ihren Kollegen, dass sie wieder einen Jahrgang erfolgreich zum Abitur geführt haben. "Als Schulleiterin bin ich dankbar für das große Engagement, ohne das der gute Abi-Schnitt von 2,3 nicht möglich gewesen wäre", sagte sie. 23 Prozent haben eine Eins vor dem Komma und Kristin Kümmerlin hat die Traumnote 1,0 erreicht, so die Schulleiterin.

Rühtz bescheinigte den Abiturienten des Scheffel-Gymnasiums nicht nur eine umfangreiche Sammlung an Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten aus, sondern auch soziale Kompetenz. Das Abitur sei ein Ausdruck eines hohen Grades an Allgemeinbildung. Die Vermittlung von Normen und Werten der Gesellschaft und schließe auch die "Herzbildung" mit ein, die für das Miteinander zwingend notwendig sei, sagte Rühtz. Die Schulleiterin schloss ihre Rede mit dem Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse. Im Lauf des Abend kamen noch einige Abiturienten zu Wort, die ihre Erfahrungen während der Schulzeit zum Besten gaben und sich bei den Eltern und der Lehrerschaft bedankten. Nach der Preisverleihung begaben sich Schüler, Eltern und Lehrer zum geselligen Miteinander, mit dem der Abi-Balls 2019 des Scheffel-Gymnasiums abgerundet wurde.

Kristin Kümmerlin erhielt den Ferry-Porsche-Preis für herausragende Leistungen in den "Mint"-Fächern, den Preis der deutschen Mathematiker-Vereinigung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft; für beste Leistungen in Englisch wie in Musik erhielt sie einen schulinternen Preis, zudem einen Vorschlag für die Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der "Glemser Stiftung For Future Excellency", den Elternbeiratspreis für soziales Engagement. Fynn Hemmler wurde für die beste Leistung in Biologie mit einem schulinternen Preis ausgezeichnet. Julia Zabiensky erhielt einen Leistungspreis; Anna Fimm bekam für beste Leistungen in Französisch einen Preis der Schule, Rachel Bohnert bekam den schulinternen Preis für beste Leistungen in Kunst. Elisabeth Noichl wurde gleich mit mehreren Preisen ausgezeichnet: Sie erhielt den Leistungspreis, die Franz-Schnabel-Gedächtnismedaille für Geschichte, die Würdigung der chemischen Gesellschaft, den Scheffel-Preis für Deutsch, den schulinternen Preis für beste Leistungen in Englisch, den Vorschlag für die Studienstiftung des deutschen Volkes, den Vorschlag für die Glemser Stiftung, den Preis des Fördervereins für künstlerische Leistungen (Theater). Julian Ullrich wurde die Franz-Schnabel-Gedächtnismedaille für Geschichte überreicht. Rebecca Bohnert bekam den Leistungspreis, einen Preis für die beste Leistung in Gemeinschaftskunde, den Preis der Stiftung Humanismus heute, den Vorschlag für die Studienstiftung des deutschen Volkes sowie den Preis des Fördervereins für künstlerische Leistungen (Theater). Paul Winkels konnte sich über den Leistungspreis, den Preis des Verbands deutscher Schulgeografen, den Götz-Preis für Geografie und den Preis des Fördervereins für künstlerische Leistungen (Theater) freuen. Laura König erhielt den Hebel-Preis im Fach Deutsch. Aaron Leppert bekam die Alfred-Mail-Gedächtnismedaille für Sport. Sude Karsila wurde für beste Leistungen im Fach Italienisch ausgezeichnet. Annika Priemer erhielt den Preis des Fördervereins für künstlerische Leistungen (Theater); Kilian Kempf bekam den Leistungspreis, den Preis der Physikalischen Gesellschaft und den Südwestmetall-Schulpreis für Ökonomie, Aljosha Grauer den Leistungspreis, eine Würdigung der chemischen Gesellschaft, den Vorschlag für die Studienstiftung des deutschen Volkes sowie den Preis des Fördervereins für künstlerische Leistungen (Theater). Tobias Rentz konnte sich über den Leistungspreis, den Preis der chemischen Gesellschaft sowie über eine Würdigung der Physikalischen Gesellschaft freuen.

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