Zugegeben: Dass die Stadt die Inneneinrichtung für die Vereinsgaststätte des FV Dinglingen kaufen will und am Ende über die Nutzungsgebühr komplett wieder bekommen soll, mutet für  einen Außenstehenden etwas fragwürdig an. Auch, dass der Kassierer  sich Sorgen um die Finanzen des Vereins macht, ist nachvollziehbar. Doch noch laufen die Verhandlungen zwischen Verein und Stadt. Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich der Verein  auf ein  Abkommen einlässt, bei dem am Ende die Vereinskasse leer und die Vereinsgaststätte in Stadtbesitz ist. Denn auch wenn sich Vorsitzender und Kassierer  beim Thema Umzug nicht einig sind, so geht es beiden Funktionären um das Wohl des Vereins.  Wichtig ist es daher vor allem, dass  von allen Seiten offen kommuniziert wird. Und dass am Ende die Mitglieder das letzte Wort haben. Denn diese sollen  von den besseren Bedingungen im Bürgerpark profitieren. Schließlich schmeckt das Bier nach dem Sport ohne Groll immer noch am besten.