Rattengift, auch "Rodentizide" genannt, ist ein hochtoxisches Mittel zur Bekämpfung von Nagetieren. Das Gift wird in Form von Köderpräparaten beispielsweise in Getreide- oder Festködern eingesetzt. In der Regel treten die ersten Symptome nach Verzehr des Gifts zwischen drei und sieben Tagen ein. Ratten sind dann nicht mehr in der Lage, den Köder mit der Giftwirkung in Verbindung zu bringen, und entwickeln keine Köderscheu. Auch andere Tiere sind bedroht, die nicht Ziel der Bekämpfung sind. Ebenso Tiere wie Vögel, die vergiftete Nagetiere fressen und sich so infizieren.