Warum "Richard III.", der vierte Teil der York-Tetralogie (neben den vorher verfassen drei Teilen von Heinrich VI.) immer noch so populär ist, liegt nicht an der Herausforderung, den Text gut zu inszenieren. Der Schurke Richard mit allen theatralischen Möglichkeiten alleine ist es, warum dieses frühe Drama – im Gegensatz den drei Teilen Heinrich VI. – immer wieder aufgeführt wird. Die Trilogie, verbürgt der erste Kassenschlager des aufstrebenden Dramatikers, wird – völlig zu Recht – heute kaum noch gespielt.