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Lahr Spaß steht im Vordergrund

Zum Auftakt konnten die Kinder bei der Informationsveranstaltung mit kleinen Feuerwehrautos und Figuren spielen. Dazu gab es verschiedene Bastelaktionen. Foto: Baublies

Die Lahrer Feuerwehr bietet ein neues Angebot für Kinder ab dem vierten bis zum zehnten Lebensjahr an. Das Interesse bei der Vorstellung am Samstag ist entsprechend groß gewesen.

 

Lahr. Kommandant Thomas Happersberger begrüßte "alle Mamas, Papas, Opas und Omas", die die Kinder mitgebracht hatten. Dann durften die Kinder in den Keller zum Basteln und Spielen. Carmen Deusch, Sibylle Schreiner, Stephanie Stolz und Stefanie Stuber werden die Gruppen leiten. Stolz und Stuber sind im Beruf Erzieherinnen, Schreiner arbeitet als Tagesmutter. Alle vier engagieren sich bei der Jugendfeuerwehr. Sie stellten zusammen mit Alexander Zwick, dem Leiter der Jugendfeuerwehr, das Angebot vor.

Die Idee ist, dass Kinder ab dem vierten bis zum zehnten Lebensjahr die Feuerwehr – mit einem entsprechenden pädagogischen Angebot – kennenlernen können. Wer danach weiter Interesse hat, der kann dann in einer der sieben Jugendabteilungen, die es bereits in Lahr und den Stadtteilen gibt, weitermachen. Es werden so gesehen zwei Kindergruppen innerhalb der Gesamtwehr gebildet. Die Aufteilung ist dabei vorgegeben: Kinder vom vierten bis zum siebten Lebensjahr und Kinder ab dem siebten bis zum zehnten Lebensjahr. Alle vier Betreuerinnen erklärten auf Nachfragen von Eltern, dass man diese Zweiteilung als notwendig erachte, da sich das Angebot bei den zwei Gruppen unterscheide. So würden die Jüngeren zum Beispiel eher spielen oder basteln. Bei den älteren Kindern werde man – immer noch auf spielerische Art und Weise – zum Beispiel Erste Hilfe kennenlernen. Alle Kinder werden auch lernen, wie man sich im Notfall melden soll und was man sagen muss. Kommandant Happersberger ergänzte, dass man alleine bis zur Infoveranstaltung eine Vorbereitungszeit von 18 Monaten benötigt habe. Das Angebot musste Hand und Fuß haben, bevor man damit an den Start gehe. Ab dem neuen Jahr wird es dann auch ein festes Jahresprogramm geben. Kosten dabei entstehen keine. Der Förderverein der Feuerwehr sponsert so neben dem Angebot auch Warnwesten und T-Shirts. Hermann Kleinschmidt, der Vorsitzende des Vereins, ergänzte, dass sich der Verein immer über neue Mitglieder freue.

Die Betreuerinnen rieten dazu, dass die Kinder, die mitmachen möchten, nicht mit neuer Bekleidung kommen sollten. Erforderlich sind dazu eine Matschhose und eine Matschjacke. Das Angebot wird natürlich viel mit Wasser zu tun haben. Die Gerätschaften, Fahrzeuge und alle Einrichtungen der Feuerwehr samt Leitstelle in der Kernstadt werden dabei sicher auch vorgestellt werden. Eine weitere Idee ist, dass die jüngeren demnächst einen Vulkan aus Salzteig fabrizieren. Der kann mittels einer Mischung aus Haushaltsgegenständen sogar Qualmen und Rauch ausspucken. Nur Feuer wird der Vulkan nicht fabrizieren können.

INFO

Termine und Alterseinteilungen

Das erste Treffen der Feuerwehr-Kindergruppen findet in der Leitstelle am Doler Platz am Montag, 18. September, statt. Da es dann erst für alle Kinder – und die Eltern – um das Kennenlernen geht, ist der offizielle Start der beiden neuen Gruppen für den 25. November anberaumt. Das Angebot findet immer montags während der Schulzeit für die Jüngeren von 15.30 bis 17 Uhr statt. Die Älteren treffen sich anschließend von 17 bis 19 Uhr. Treffpunkt ist immer der Gruppenraum im Gerätehaus am Doler Platz. Die Kinder können dreimal zum Schnuppern in den jeweiligen Gruppen das Angebot kennenlernen und ausprobieren. Dann ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Die Zahl der Kinder ist in beiden Gruppen begrenzt. Es werden jeweils maximal 20 Kinder betreut.

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