Lahr Sportkegeln: SKC Hugsweier zurück in der 2. Liga

Der SKC Hugsweier spielt in der nächsten Spielzeit wieder in der 2. Bundesliga. Am Wochenende schafften die 1. Herren souverän in Ettlingen den Aufstieg. Florian Schmidt und Timo Mutschler überragten beim SKC.

Am Samstag fand in der vollbesetzten Ettlinger Kegelhalle das Aufstiegsturnier der Männer zur 2. Bundesliga statt, bei welchem die besten drei Mannschaften der fünf teilnehmenden Teams am Ende den Aufstieg in die 2. Bundesliga Männer feiern durften.

Die von vielen im Vorfeld favorisierte hessische Meistermannschaft aus Heigenbrücken reiste mit eigenem Reisebus an. Schon in der ersten Startreihe wurde aber deutlich, dass der badische Meister aus Hugsweier unbedingt den Turniersieg erringen wollte, denn mit Ulrich Längin mit 1001 Kegeln und Florian Schmid mit dem späteren Tagesbestergebnis von überragenden 1086 Kegeln stellten die Hugsweierer von Anfang an konsequent die Weichen auf Sieg.

Der Thüringer Meister aus Lauscha zog im Schatten von Hugsweier mit Frank Fichtmüllers tollen 1027 Kegeln auf Platz 2, während sich der Meister aus Rheinhessen-Pfalz, die SG KSG Mainz/ Goldene 9 Essenheim, dank 991 Kegeln von Reinhard Brunn und 951 Kegeln von Luca Kistner den dritten Platz sicherte. Nur schwer aus den Startlöchern kam die favorisierte EK Heigenbrücken, die mit 881 Kegeln des Duos Fabian Cech/Matthias Nusdorfer einen klassischen Fehlstart hinlegte und sich damit vorerst den vierten Rang sicherte. Der bayerische Meister SKV Goldkronach zeigte mit 925 Kegeln von Oliver Wagner und 853 Kegeln von Daniel Fischer den schlechtesten Start und blieb damit zunächst auf dem letzten Platz, hatte aber noch einige Pfeile im Köcher.

SKC Hugsweier lässt nichts anbrennen

Auch in der zweiten Startreihe zeigte der führende SKC Hugsweier mit 1026 Kegeln von Timo Mutschler und 920 Kegeln von Edgar Riedel kaum eine Angriffsfläche und lag mit 4033 Kegeln weiter deutlich in Führung und auf 6000er-Kurs. Die Rheinhessen aus Mainz-Essenheim schoben sich dank 933 Kegeln von Michael Märtens und 992 Kegel von Martin Steuerwald und insgesamt 3867 Kegel auf den zweiten Platz vor. Dahinter lauerten der SKV Goldkronach mit 3779 Kegeln. Der SV Lauscha, der in der Mitte mit Danny Finn und Stefan Matthäi, die zusammen nur auf 858 Kegel kamen, einen Einbruch zu verkraften hatte, blieb aber mit 3772 Kegeln vorerst auf Rang vier und damit in Tuchfühlung zu Goldkronach. Heigenbrücken hatte auch im Mittelpaar mit Jochen Flecksteins 882 Kegeln weiter Probleme, die allerdings Dieter Hasenstab mit 1019 Kegeln wieder wettmachen konnte, sodass mit 3721 Kegeln für die Hessen weiterhin nur der letzte Platz in der Abrechnung blieb.

Heigenbrücken verpasst Aufstieg nur knapp

Klar war zu dem Zeitpunkt ohnehin schon, dass Hugsweier nicht mehr einzuholen sein würde, zu dominant spielte der SKC auf. Uwe Graser/ Leon Gleim mit 921 Kegeln und Uwe Mutschler mit 978 Kegeln machten den ersten Platz perfekt und katapultierten ihre Mannschaft an diesem Tag auf 5932 Kegel. Der zweite Platz ging nach hartem Kampf mit 5737 Kegeln an den SKV Goldkronach.

Nur ganz knapp dahinter folgte auf dem dritten Platz der SV Lauscha mit 5728 Kegeln. Knapp um sechs Kegel verfehlte Heigenbrücken mit 5722 Kegeln den Aufstieg und belegte den undankbaren vierten Platz. Mainz bog am Ende mit 5689 Kegeln auf die Zielgerade ein, was aber in der Endabrechnung an diesem Tag nur Platz fünf bedeutete. Am Ende setzten sich die Badischen, Bayerischen und Thüringer Vertreter durch und dürfen in der nächsten Saison zweitklassig spielen.

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