Lahr Schwarz auf rostrot: Spender können sich verewigen

Förderverein und Verwaltung freuen sich über die Unterstützung: Guido Schöneboom, Klaus Ohnmacht, Thomas Joachims, Silke Frank, Gabriele Bohnert, Maria Göppert, Silke Kabisch und Jürgen Frank. Foto: Weber

Lahr. Die Unterstützer des neuen Stadtmuseums in der sanierten Tonofenfabrik sollten von Anfang an ein Teil des Projekts sein. Gestern haben Stadtverwaltung und Förderverein vorgestellt, wie die Namen von Spendern verewigt werden sollen.

Die Namen werden im Treppenhaus, dem sogenannten kuratorischen Loop, mit Folienbeschriftung in drei verschiedenen Größen an den Wänden stehen. "Für immer", wie Jürgen Frank, Vorsitzender des Fördervereins, gestern sagte. Die Wahl auf das Treppenhaus fiel aus einem bestimmten Grund, wie Silke Kabisch, Leiterin der Hochbau-Abteilung, sagte: "Dort wird jeder Besucher durchgehen. Da es keine Ausstellungsgegenstände im Treppenhaus geben wird, liegt der Augenmerk auf den Namen." Die Schriftgrößen sind gestaffelt. Die kleinste gibt es ab einer Spende über 175 Euro, die mittlere ab 375 Euro und die größte Schrift ab 675 Euro. "Aber auch Spenden über geringere Beträge sind sehr wichtig für uns", bekräftigt Frank. Thomas Joachims vom Förderverein sieht die Finanzen auf einem guten Weg. "Wir haben inzwischen 61 Mitglieder und bislang 90 bis 100 Spender." Das Ziel bis zur Eröffnung des Museums am 23. Februar über 80 000 Euro an Spenden sei zu mehr als 50 Prozent erreicht.

Bürgermeister Guido Schöneboom zeigte sich glücklich über die Entwicklung. "Wir spüren einen großen Rückhalt für das Projekt. Es ist schön, dass sich die Bürger von der Idee haben anstecken lassen." Er betonte aber auch, dass mit dem 23. Februar die Arbeit des Fördervereins nicht aufhöre. Die Spendengelder sollen nicht nur in die Dauerausstellung fließen, sondern das Museum auch nach dessen Eröffnung unterstützen. Die Arbeit des Fördervereins wird zudem bei den Sonderausstellungen gefragt sein. Wer zur Eröffnung bereits an der rostroten Wand im Treppenhaus stehen möchte, der hat noch bis etwa Ende Oktober Zeit, zu spenden. Spätere Unterstützer werden zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt.

Die Arbeiten im Museum liegen indes im Zeitplan und im Kostenrahmen, so Silke Kabisch. Zum jetzigen Zeitpunkt steht der Eröffnung im Februar also nichts im Wege.

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