Lahr SC Lahr freut sich auf "Angstgegner"

Auf Offenburgs Tormaschine Fabian Herrmann (am Ball) wird es auch gegen den TuS Oppenau wieder ankommen. Foto: Klaus Foto: Lahrer Zeitung

Eine spannende Aufgabe hat der SC Lahr mit dem FC Auggen vor der Brust. In der letzten Saison setzte es beim FC eine bittere 0:6-Packung. Der Tabellendritte aus Offenburg will im Heimspiel gegen den TuS Oppenau die Ligaspitze im Blick behalten.

 

FC Auggen - SC Lahr (Samstag, 17.30 Uhr). "Da haben wir einiges wieder gutzumachen", sagt Lahrs Co-Trainer Danny Singrin mit Blick auf die krachende 0:6-Klatsche in Auggen in der letzten Saison. Doch obwohl der Sportclub im letzen Jahr gegen die Grenzstädter chancenlos war, freut sich Lahrs Cheftrainer Oliver Dewes - so seltsam das klingen man - auf die Partie. "Gegen Auggen macht es immer Spaß zu spielen, da sie einen sehr schnellen und extrem physischen Fußball spielen," so Dewes. "Das ist schon eine riesige Hausnummer".

Doch obwohl die Partien gegen Auggen immer sehr kampfbetont verlaufen, gehe es gleichzeitig auch stets sehr fair zu, betont der Lahrer Trainer. "Wir verstehen uns gut und fahren deshalb immer gerne da hin." Den Gegner sieht Dewes am Saisonende aus mehreren Gründen auch in den vorderen Tabellenregionen: "Die sind alle fußballerisch sehr gut ausgebildet, gut eingespielt und physisch stark." Das Gesamtpaket passt also beim Gegner. Dennoch weiß Dewes auch um die Qualitäten seiner eigenen Mannschaft, zumal er die Reise nach Auggen nahezu in Bestbesetzung wird antreten können. Mit den Urlaubern Yannic Priéto und Moreno Bologna kommen zwei Kandidaten für die erste Elf wieder dazu. (jn). Offenburger FV - TuS Oppenau (heute, 18.15 Uhr). Im dritten Spiel der englischen Woche schrammte der OFV in Mörsch nur knapp an einer Niederlage vorbei. Allerdings erhöhte das Team von Florian Kneuker in der Schlussphase der Partie den Druck und belohnte sich nach Toren von Marco Junker (78.) und Dimitrios Tsolakios (87.) noch mit dem 2:2. "Wir hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen und konnten uns nur wenige Torchancen erarbeiten. Dennoch können wir positiv zurückblicken, denn aufgrund der guten Moral in der zweiten Halbzeit haben wir den verdienten Ausgleich noch geschafft und waren in der Nachspielzeit dem Sieg näher als der Gastgeber", so Kneuker. Aufsteiger Oppenau reist mit einem Torverhältnis von 3:11 und nur einem Punkt als Vorletzter an. "Wir werden versuchen, an die Leistung der Lörracher Begegnung anzuknüpfen, unser Spiel durchzubringen und entsprechende Torchancen zu kreieren und eiskalt zu nutzen", beschreibt Kneuker ganz klar die Zielsetzung für die kommende Partie. Personell kann der OFV-Trainer bis auf Luca Ernst (Urlaub) auf den Kader der Mörscher Begegnung zurückgreifen, allerdings steht hinter dem Einsatz von Marco Petereit wegen einer Zerrung noch ein Fragezeichen. Kehler FV - FC Radolfzell (Samstag, 15.30 Uhr). Ein interessanter Vergleich steht am Samstag im Kehler Rheinstadion an. Vor heimischer Kulisse erwartet der Kehler FV den FC Radolfzell. Die Seehasen haben in dieser Saison noch kein Spiel verloren. Allerdings stehen nach vier Spieltagen drei Punkteteilungen und lediglich ein Sieg zu Buche. Das jüngste Remis gab es im Heimspiel gegen Aufsteiger FSV Rot-Weiß Stegen, wodurch die junge Mannschaft von Trainer Steffen Kautzmann noch immer auf einem hervorragenden fünften Tabellenrang positioniert ist - immerhin geht es beim FCR einzig darum, so schnell wie möglich die magische 40-Punktemarke zu erreichen.

Kehler FV inzwischen zurück in der Spur

Kehl indes will den guten Lauf der letzten Partie mitnehmen und aufsaugen. Nach der Pokalpleite beim Offenburger FV, ließen die Matmour-Schützlinge beim Gastspiel in Pfullendorf nichts anbrennen und siegten mit 3:1.

Vor allem spielerisch kommen die Grenzstädter ohne Mittelfeld-Ass Kevin Sax immer besser in Fahrt. Die anfängliche Ladehemmung scheint nach vier Partien behoben. Und auch in den Trainingseinheiten ist die Lockerheit zurückgekehrt.

Logisch, dass im Heimspiel gegen den FC Radolfzell der nächste dreifache Punktgewinn ins Visier genommen werden soll: "Die Mannschaft ist auf einem sehr guten Weg. Die Moral in der Truppe stimmt und mit den erfahrenen Anis Bouziane und Stefan Laifer kehrte auch in der Abwehr wieder Ruhe ein. Dabei will ich gerade den jungen Spielern nicht zu nahe treten. Aber gerade bei Stefan Laifer sieht man, dass er manche gefährliche Situationen bereits im Ansatz erkennt", lobt Sax seinen Routinier.

Fehlen wird Trainer Karim Matmour gegen Radolfzell weiterhin der bereits erwähnte Kevin Sax, der in Griechenland seine Flitterwochen verbringt.

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