Lahr Renntage mit Licht und Schatten

Max DilgerFoto: Privat Foto: Lahrer Zeitung

(red/fg). Die Vorfreude bei Max Dilger vor den ersten Wettkämpfen der kurzen Saison war groß. Am Samstagabend startete der Sulzer Speedway-Fahrer unter Flutlichtlicht das Rennwochenende auf der Speedwaybahn in Wittstock. Mit dem Team Deutschland trat er gegen die Wölfe von Wittstock an. Der Veranstalter hatte dabei für die Rahmenbedingungen gesorgt, sodass 1000 Zuschauer für die Veranstaltung zugelassen wurde. Die Fahrer waren daher natürlich hoch motiviert und somit waren spannende Rennläufe zu erwarten.

Sturz als bitteres Ende

In seinen ersten Lauf startete Dilger hervorragend und übernahm die Führung. Doch diese musste er nach einem technischen Defekt abgegeben und am Ende gab es keine Punkte für ihn. Im zweiten Lauf waren die Probleme etwas besser und Dilger rettete seinen ersten Punkt ins Ziel. In seinem dritten Durchgang rückte er mit der Ersatzmaschine aus und konnte mit seinem Partner Mads Hansen ein 5:1 herausfahren. In Lauf vier wurde er Dritter.

Im Finallauf erwischte der Lahrer einen guten Start und übernahm die Führung. Sein Gegner versuchte mit viel Überschuss zu überholen. Er hatte allerdings zu viel Schwung und sorgte so für einen Sturz von Dilger. Der Renntag hatte so also nach dem bitteren Start auch noch ein bitteres Ende gefunden, da das Motorrad nur noch Schrottwert hat.

Über Nacht ging die Reise weiter nach Wolfslake zum nächsten Rennen. In den Morgenstunden gab es für Dilgers Team noch einiges zu tun. Denn das Bike mit den Kupplungsproblemen musste wieder aufgebaut werden und durch neue Teile ersetzt werden. Pünktlich zum Training hatte es das Team geschafft wieder alles auf Vordermann zu bringen. Den Tag über lief es für Dilger deutlich besser als am Tag zuvor. Am Ende holte er zehn von zwölf Punkten für den Tagessieg von Team Deutschland.

"Das Rennen am Samstag war eine einzige Katastrophe, ich war nur froh, dass ich mich bei dem Sturz nicht mehr verletzt habe. Wichtig für mich war dann, dass der Sonntag nicht auch noch in die Hose ging. Das war wirklich wichtig für das Selbstvertrauen", zog Dilger ein versöhnliches Fazit.

  • Bewertung
    0