Lahr Personalsorgen beim FSV Altdorf

Auf den FSV-Keeper Maik Christopher Werner wird wohl auch in Hofstetten einiges an Arbeit zukommen. Foto: Heck Foto: Lahrer Zeitung

(fis). FV Langenwinkel - Rastatter SC/DJK e.V. (Samstag, 16 Uhr). Nach der Nullnummer bei Kellerkind SV Stadelhofen beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz für den FV Langenwinkel bereits sieben Punkte. Ein Puffer, der wohl nur schwer einzuholen sein wird. Mit dem Schlusslicht kommt nun eine Mannschaft in die Lahrer Vorstadt, die sich im Abstiegskampf noch nicht dem Schicksal ergeben hat. Das jüngste Remis der Gäste gegen den Tabellendritten SC Hofstetten zeigt, dass der Gegner nicht zu unterschätzen ist.

Drei Schlüsselspiele gegen Kellerkinder

FVL-Trainer Davor Sikanja sieht in den nächsten drei Partien den Schlüssel für die restliche Saison. "Rastatt, Altdorf und dann Ottenau – alles Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel. Da müssen wir, ohne den Gegner zu unterschätzen, dreifach punkten. Dass das schwer wird, ist klar", sagt Sikanja.

Zwar hatten die Lahrer Vorstädter auch in Stadelhofen den Sieg auf dem Fuß, aber Fortune hatte gefehlt. Jetzt möchte man das Glück in den nächsten drei Partien erzwingen, wenn man in der Tabelle nochmals vorne angreifen will. Dabei kann Sikanja gegen Rastatt auf den kompletten Kader setzen. Alle Mann sind an Bord. (os). SC Hofstetten - FSV Altdorf (Samstag, 17 Uhr). Der FSV Altdorf fährt am Samstag nicht gerade mit breiter Brust nach Hofstetten. Denn die Leistung vergangene Woche gegen Schutterwald war nicht ligatauglich. Eine Leistungssteigerung ist notwendig, um bei ambitionierten SCH nicht unter die Räder zu kommen.

Mit dem SV Sinzheim auf Tabellenplatz neun (26 Punkte) beginnt in der Landesliga der Abstiegskampf. Mitten drin steckt mit 23 Punkten der FSV. Jeder Punkt ist deshalb Gold wert.

Derzeit hat FSV-Coach Christoph Oswald jedoch nicht die Ressourcen, um sich optimal den Aufgaben zu stellen. Viele Spieler sind angeschlagen und schleppen sich von Spiel zu Spiel durch. Zu Wochenbeginn waren nur zwei Spieler aus dem Landesligakader im Training. Durchaus denkbar, dass der Trainer selbst am Samstag wieder die Kickschuhe schnüren muss. Genervt und Körner gekostet haben auch die beiden letzten Spiele. Weite Teile beider Spiele musste der FSV aufgrund von Platzverweisen zu zehnt bestreiten.

Kleines Feld in Hofstetten als Nachteil

Der kommende Gegner ist heimstark und macht sich mit drei Punkten Rückstand noch Hoffnungen auf den Relegationsplatz. Die Trümpfe der Kinzigtäler liegen in der Offensive. Mit Arian Steiner, Sebastian Bauer und Jonas Krämer ist der SCH offensiv sehr gut besetzt. Als klassischer Heimvorteil gilt auch das kleine Spielfeld in Hofstetten.

Bereits ein Punktgewinn für die Gäste wäre eine Überraschung. "Für uns gilt es, in Hofstetten eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zu schicken, ein gutes Spiel zu zeigen und die Partie mit elf Mann zu beenden", stapelt Christoph Oswald tief.

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