Lahr. Einen Vorschlag zur B 3-Umfahrung haben OB Markus Ibert und Kippenheims Bürgermeister Matthias Gutbrod eingebracht: Bei Kippenheimweiler soll die Trasse näher an der Rheintalbahn liegen (wir berichteten). Die Ortsvorsteher von Kippenheimweiler und Langenwinkel begrüßen den Vorschlag, auch aus Sulz und von der BI B 3 kommt Zustimmung.   Kippenheimweiler: "Wir wären mit der Lösungsvariante 2 plus sehr zufrieden", sagt Tobias Fässler, Ortsvorsteher von Kippenheimweiler. "Auch wenn damit nicht nur Vorteile verbunden sind", fügt er hinzu. Gemeint sind beispielsweise Umwege, die für die Landwirte entstehen. Aber solche Nachteile wolle man mittragen, da die Verkehrsentlastung langfristig viele Vorteile mit sich brächte.  Langenwinkel: "Die vorgestellte Variante 2 plus wäre unsere persönliche Wunschvariante", sagt Ortsvorsteherin Annerose Deusch. Bereits 2003 habe man eine Umfahrung mit ähnlichem Verlauf vorgeschlagen. Umso größer nun die Freude, dass die Idee wieder aufgenommen wurde. "Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass die Idee in den Gremien auf Zustimmung stoßen wird", so die Ortsvorsteherin.   Sulz: "Man sollte die Variante wählen, die den geringsten Flächenverbrauch birgt – und das wäre in meinen Augen die Variante 2 plus", sagt der Sulzer Ortsvorsteher Rolf Mauch. "Mit dem bestehenden Ampelsystem am Sulzer Kreuz sind wir eigentlich zufrieden, aber sollte ein Kreisverkehr tatsächlich kommen, wäre auch das ein gangbarer Weg, der zu einer Entschärfung der Verkehrssituation beitragen würde. Eine Verbesserung sehe ich hier in jedem Fall gegeben", so Mauch.  Kippenheimer BI B 3: "Grundsätzlich sind wir mit der Variante 2 plus zufrieden", sagt Matthias Stulz, Vorsitzender der BI B 3. "Als BI haben wir uns bewusst aus der Trassendiskussion herausgehalten. Unsere einzige Sorge bei der aktuellen Variante ist, dass die Stadt Lahr nicht schnell genug an die notwendigen Grundstücke der Bahn kommt. Von diesen Grundstücken ist die gesamte Trassenführung und der Erfolg der Lösung abhängig."