Lahr Neues Kita-Anmeldeverfahren ist gut angelaufen

Lahr. Die von der Stadt begleitete Initiative "Miteinander Wohnen Lahr" ist im Ausschuss für Soziales, Schulen und Sport vorgestellt worden. Das Zentrale Erfassungssystem für die Kindertagesstätten ist gut angelaufen, die Schulsozialarbeit wird stärker koordiniert, wie Amtsleiterin Senja Töpfer berichtete.

Ines Rasem, als Vertreterin von Madeleine Bohnet derzeit für die Bildungslandschaft Lahr zuständig, wird auch die Koordination der Schulsozialarbeit übernehmen. Ihr Aufgabenfeld umfasst neben der Organisation des Austauschs der Schulsozialarbeiter untereinander auch die Koordination der Urlaubs- und Krankheitsvertretung, der Ferienprogramme der Schulsozialarbeit.

Gut angelaufen sei laut Aussage von Töpfer das zentrale Vormerksystem für die Kindertagesstätten, dass am 15. Januar gestartet ist. 580 Registrierungen seien bisher eingegangen, das System prüfe nun die verfügbaren Plätze in den angegebenen Wunscheinrichtungen. Mitte Februar würden dann die Daten der angemeldeten Kinder an die jeweilige Kindertagesstätte weitergereicht. Bei Konfliktfällen werde man auf die Eltern zugehen, um gemeinsame Lösungen zu finden. Es wurde auch eine unter Telefon 07821/9 10 50 40 erreichbare Anlaufstelle eingerichtet, die auch bei Problemen mit dem System berät. Die Sprechstunden sind Dienstag, 8.30 bis 12.30 Uhr, und Donnerstag, 13 bis 18 Uhr.

Doris Herzog, Antonia Thompson und Roland Zehnle, drei Mitglieder der Initiative "Gemeinsam Wohnen Lahr", berichteten im Ausschuss über die Arbeit der Ende 2017 gegründeten Projektgruppe, die neue Wohnformen in einer solidarischen Haus- und Quartiergemeinschaft ausprobieren will. Das generationsübergreifende Wohnprojekt soll Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung, junge Familien mit Kindern und Migranten, Singles und Paare sowie eine Wohngemeinschaft mit Jugendlichen aus dem Dinglinger Haus unter einem Dach zusammenführen. Ziel ist es, günstigen Wohnraum in Gemeinschaftseigentum zu schaffen und eine auf nachbarschaftlichen Zusammenhalt ausgerichtete Gemeinschaft zu bilden. Die Initiative sucht nun nach Investoren und Förderern sowie nach einem Wohnobjekt. In den Fokus gerückt ist dabei das Nestler-Areal am Stadtpark, das in naher Zukunft entwickelt werden soll. Mehrere Mitglieder des Ausschusses äußerten allerdings Bedenken bezüglich einer Eignung.

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