Lahr Musikum-Schüler zeigen ihr Können

Auf Glockenspielen intonierten die Kinder die Melodie von "Morgen kommt der Weihnachtsmann". Foto: Haberer Foto: Lahrer Zeitung

Das Lahrer Musikum hat die Adventszeit mit einem Konzert in der katholischen Kirche Santa Maria eingeläutet. Gitarrenensemble und Blechbläser, kleine Instrumental- und Vokalformationen zeigten ihr Können.

Lahr. Die Weihnachtskonzerte der freien Musik- und Kunstschule sind immer auch eine kleine Leistungsschau, eine klingende Standortbestimmung, bei der selbst die Kleinsten immer mit von der Partie sind. Bei den Kindern der musikalischen Früherziehung, ab drei Jahren, geht es dann aber weniger um die höheren Weihen der Klangkunst.

Mehr als 50 Kinder, das gleicht einem Sack voll Flöhe, der im Großverbund kaum zu bändigen ist. Stephanie Volk und Sonja Himmelsbach stimmten trotzdem mit ihnen zwei Weihnachtslieder an, animierten die Kinder zum Mitmachen.

Mit vier Jahren sieht es dann schon anders aus. Auf einem Dutzend Glockenspiele intonierten die Kinder die Melodie von "Morgen kommt der Weihnachtsmann", am Vorabend des ersten Advents ein für die kleinen Akteure noch weit in der Zukunft liegendes Versprechen. Das von Margot Volk geleitete Anfängerorchester ist da schon mehr gefordert. Ludwig van Beethovens "Freude schöner Götterfunken" und ein Weihnachtslied aus dem Amerikanischen wurden gespielt. Es muss nicht perfekt klingen, aber wie bei der klassischen Einlage des von Silvan Weiß geleiteten Gitarrenensembles wurde die Lust am gemeinsamen Musizieren vermittelt. Jeder Schüler will auch irgendwie zeigen, was er in den letzten Monaten gelernt hat. Eltern und Großeltern hörten begeistert zu.

Wie es später weitergehen kann, zeigten das von Maria-Anna Brucker geleitete Klarinettenensemble, das Saxofon-Ensemble und die kleine Erwachsenenbläserklasse und das fünfköpfige Musicalensemble, das mit "Walking in the Air" von Howard Blake eine bekannte Melodie aus einem Animationsfilm anstimmte. Trompeten, Posaunen und Orgel wandelten auf den Spuren von Georg Friedrich Händel, Jane Pershing (Gesang) und Ellen Förster (Klavier) glänzten mit einer kraftvoll intonierten Soloeinlage. Am Anfang und Ende durften auch die Zuhörer mitsingen, begleitet von den sehr gut aufgestellten Blechbläsern unter der Leitung von Joachim Volk.

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