Lahr Mario Reif: "Wollen Pfullendorf aus der Halle schießen"

Die HSG Ortenau Süd behielt gegen Schlusslicht Altdorf klar die Oberhand. Foto: Künstle Foto: Lahrer Zeitung

(red/eb). Landesliga Nord, TuS Oppenau – TuS Schuttern (Samstag, 20 Uhr). Nach zuletzt drei Siegen in Folge konnte sich das Team von der Schutter mit 23:17-Punkten im vorderen Mittelfeld etablieren. Ganz anders sieht es bei der Mannschaft von Kim Kursch aus. Mit 16:24-Punkten steht man auf dem zwölften Tabellenplatz, der auch ein Relegationsplatz sein könnte. In dieser Gegebenheit liegt sicherlich die Brisanz dieser Begegnung. Der TuS Oppenau präsentierte sich bislang als ausgesprochen heimstark (12 der 16 Punkte wurden in der heimischen Günter-Bimmerle-Halle erzielt) und verfügt mit Alexandru Micu, Balaz Babicz und Heiko Wolber über überaus treffsichere und routinierte Rückraumspieler, deren Kreise einzuschränken sicherlich ein Hauptaugenmerk der Schmidt-Truppe sein wird. Seinerseits möchte man den positiven Lauf der vergangenen Wochen mitnehmen und reist voller Selbstbewusstsein und einer großen Anhängerschar ins Achertal. Coach Axel Schmidt kann wohl bis auf seine langzeitverletzten Spieler auf einen kompletten Kader zurückgreifen. (smü). Landesliga Nord, HSG Ortenau Süd – TuS Großweier (Donnerstag, 20.30 Uhr). Nach dem Sieg über Schlusslicht TG Altdorf und dem Remis zwischen Ohlsbach und der HSG Hardt, kann die Mannschaft um Trainer Mirko Reith bei einem Erfolg die Tabellenspitze zurückerobern. Seit vier Spielen sind die Gäste ungeschlagen, sodass diese auch bei der HSG ihre Erfolgssträhne fortsetzen möchten. HSG-Coach Reith warnt im Vorfeld vor dem starken Rückraum des TuS Großweier. Dieser muss mit einer stabilen und aggressiven Deckung frühzeitig angegangen werden. Bereits im Hinspiel, beim knappen 27:26-Erfolg für die HSG, bot Großweier über die gesamte Spielzeit Paroli. Der Gast nutzt auch gerne Fehlwürfe und Ballverluste seines Gegners, um über die erste und zweite Phase zu einfachen Toren zu gelangen. Daher fordert Mirko Reith ein sicheres Angriffsspiel und eine bessere Torausbeute, als es in den vergangenen Partien der Fall war, um dies zu verhindern.

 

Personell muss der Gastgeber weiterhin auf Timo Oschwald (Knieverletzung) verzichten, ebenso wie auf Torhüter Aaron Meister, der sich im Training verletzt hat und zwei Wochen pausieren muss. (skl). Landesliga Süd, TV Herbolzheim – TV Pfullendorf (Donnerstag, 20.30 Uhr). Wer soll diese Mannschaft derzeit stoppen? Acht der letzten neun Spiele hat der Tabellenfünfte aus Herbolzheim gewonnen. Nur gegen den Zweiten aus Oberhausen gab es, allerdings ohne den verletzten Rückraum-Shooter David Knezovic, nichts zu holen. Zuletzt wurde selbst der bisher so souveräne Spitzenreiter HSG Freiburg zurück auf den harten Hallenboden der Tatsachen geholt. Mit Pfullendorf wartet bereits das nächste TV-Opfer. Alles andere als ein hoher Sieg gegen den Achten wäre eine faustdicke Überraschung. Vor allem, da die Gastgeber offenbar noch eine Rechnung mit dem Team aus dem Landkreis Sigmaringen offen haben: "Letztes Mal sind sie wegen zuviel Schnee nicht gekommen. Ausgerechnet als wir endlich alle unsere Spieler wieder beisammen hatten", erzählt Herbolzheims Trainer Mario Reif. "Damals waren wir richtig heiß und wollten unbedingt spielen." Jetzt sei es laut Reif jedoch nicht anders: "Wir wollen die aus der Halle schießen."

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