Lahr Lahrer können Teil des Museums sein

Von Marion Haid

In einer "Frühlingsoffensive" wirbt der Förderverein des künftigen Stadtmuseums um Spenden. Ab einer Spende von 175 Euro werden die Namen der Förderer im künftigen Treppenhaus zu lesen sein.

Lahr. Am Samstag, 19. März, möchte der Verein am Rosenbrunnen für das Spendenprojekt "Wir machen Geschichte" werben. Der 2014 gegründete Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das neue Museum bei der Beschaffung von modernen Präsentationsmöbeln und technischer Ausstattung zu unterstützen. Für dieses Ziel braucht es Spenden. Die Spender sollen sichtbar verewigt werden.

Wie groß der Name letztlich zu sehen ist, ist vom gespendeten Betrag abhängig. Der Förderverein berücksichtigt drei Staffelungen von 175 Euro, 375 Euro und 675 Euro. Selbstverständlich freut sich der Verein über jede Spende, betonte Jürgen Frank, Vorsitzender des Fördervereins, gestern bei einem Pressegespräch.

Der Förderverein wirbt auch mit Flyern für die Aktion "Wir machen Geschichte", die unentgeltlich von der Denzlinger Druckerei Furtwängler gedruckt wurden. Neben der Werbung von Spendern sucht der Verein weitere Mitglieder. Im Moment sind es 50.

"Ende des Jahres wird das Gebäude baulich soweit fertig sein", berichtete Bürgermeister Guido Schöneboom. Die Eröffnung werde im zweiten Halbjahr 2017 stattfinden. Mit der zusätzlichen geplanten Umgestaltung des Straßenraums entstehe ein schönes Ensemble.

Mittlerweile sei die Grobkonzeption der Dauerausstellung fertiggestellt, die im Frühjahr den Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt werde. "Wir wollen die Lahrer einbeziehen", sagte Geschäftsführerin Gabriele Bohnert. Das Projekt "Tonofenfabrik" sei ganz allmählich gewachsen, "so halten wir es auch mit der Dauerausstellung", ergänzte Schöneboom. Jeder, der noch ein Objekt zur Stadtgeschichte beitragen kann, dürfe sich bei der Geschäftsführung melden. Und im Obergeschoss des künftigen Museums gebe es dann "endlich" auch Platz für Wechselausstellungen, so Bohnert. Demnächst werde eine halbe Stelle eines Museumspädagogen ausgeschrieben.

Der Förderverein unterstütze ein "sehr lebhaftes Museum", erklärte Frank. Letztlich dankte Schöneboom dem Förderverein für seine Spendenaktion und die Unterstützung.

Weitere Informationen: www.tonofenfabrik-foerdern.de

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