Lahr Hoffnung auf Start im September

Marcel Neumaier und die TTSF Hohberg spielen in der kommenden Saison Regionalliga.Foto: Arnold Foto: Lahrer Zeitung

Der Spielbetrieb der Tischtennis-Saison 2019/2020 musste bekanntlich vorzeitig abgebrochen werden. Nachdem in den vergangenen drei Wochen landesweit wie auch im Bezirk Ortenau erste Schritte zu einer Wiederaufnahme des Trainings vorsichtig eingeleitet wurden, wird inzwischen daran gearbeitet, ab Herbst die Spielzeit 2020/2021 auf die Beine zu stellen. "Wir alle hoffen, im September wieder mit dem Mannschafts-Spielbetrieb starten zu können. Die Voraussetzungen wurden in den letzten Wochen geschaffen: Die Vereine haben ihre Mannschaften gemeldet", sagt TTBW-Präsident Rainer Franke (Leonberg).

Hohberger Herren spielen Regionalliga

In diesen Tagen haben die Verantwortlichen, basierend auf den Meldungen der 43 Ortenauer Vereine, auch hier die Klassen für die kommende Spielzeit zusammengestellt. Auf überbezirklicher Ebene sind bei den Herren acht, bei den Damen zwölf Mannschaften aktiv. Am höchsten spielen die Herren der TTSF Hohberg (Regionalliga Südwest) sowie die Damen I (Zweite Bundesliga) und Damen II (Regionalliga Südwest) der DJK Offenburg. Auf Bezirksebene wurden 13 Damenmannschaften in zwei Ligen gemeldet, bei den Herren verteilen sich 105 Mannschaften auf elf verschiedene Ligen zwischen Bezirksliga und Kreisklasse A. Im Seniorenbereich wurden erneut drei verschiedene Klassen gemeldet, wobei sich 15 Mannschaften am Spielbetrieb beteiligen werden.

Der Jugendbereich bringt im überbezirklichen Bereich eine U18-Jungen-Verbandsliga zusammen, an der mit der DJK Offenburg und dem TTC Renchen auch zwei Mannschaften aus dem Bezirk Ortenau teilnehmen werden. Fünf Mannschaften bilden das Feld der U18-Mädchen-Bezirksliga, während in der U11-Jungen-Bezirksliga elf Mannschaften an den Start gehen. Dazu kommen im U18-Bereich vier Ligen mit 32 Mannschaften und im U15-Bereich vier Ligen mit insgesamt 34 Teams. Zu dieser Zusammenstellung ergaben sich zwischen Bezirk und Vereinen im Vorfeld noch ein paar inhaltliche Diskussionspunkte.

Kreisliga B wird in Kreisliga A umbenannt

Stefan Schweiß (Haslach), TTBW-Vizepräsident Spielentwicklung, räumte in diesem Zusammenhang ein, dass es nicht von Vorteil gewesen sei, dass aufgrund der Pandemie kein Bezirkstag habe stattfinden können. Dennoch appellierte er an die Vereine, den Verantwortlichen Vertrauen entgegenzubringen, dass auch angesichts der besonderen Rahmenbedingungen in diesem Jahr keine willkürliche Klasseneinteilung vorgenommen werde. Auf die Wünsche der Vereine wurde Bezug genommen, daher steht die Bezirksliga aktuell bei sechs Mannschaften, könnte durch zwei freiwillige Teilnehmer noch aufgestockt werden. Die zunächst als Kreisliga A vorgesehene Klasse wird nun als Bezirksklasse laufen und mit zehn Teams bestückt. Daraus folgend wird die als Kreisliga B vorgesehen Klasse in Kreisliga A umbenannt und in zwei Klassen zu jeweils neun Teams aufgeteilt.

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