Herbolzheim Herbolzheimer Schützenhilfe für Oberhausen bleibt aus

Oberhausens Regisseur Clement Martinez überragte einmal mehr gegen die Handballunion aus Freiburg. Foto: Archiv: Heck

(red/bz). SG Rielasingen/Gottmadingen - TuS Ringsheim 20:27 (7:16). Schnell führt Ringsheim mit 6:0 und es war eine einseitige Partie gegen das Schlusslicht, welche die Gäste aus der Ortenau klar dominierten. Die Hausherren wussten nicht wie Ihnen geschah, weil der TuS in allen Belangen überlegen war. Besonders die Abwehr stand kompakt und lies dem Gegner nur wenig Luft das eigene Spiel zu entwickeln. Die sich ergebenen Konter nutzten die schnellen Leute des TuS und vergrößerten dem Vorsprung im Verlauf der ersten Halbzeit immer weiter. Nach 21 Spielminuten führte der TuS bereits mit zehn Tore und die Partie schien zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Die SG stabilisierte sich nun und konnte den Rückstand stabil halten, so dass die Teams beim Stand von 7:16 in die Halbzeit gingen. Aufgrund der hohen Führung ließ es der TuS in seinem Bemühungen nun etwas schleifen und die SG konnte den Rückstand etwas verkürzen, kam dem TuS aber zu keiner Zeit des Spiel gefährlich nahe. "Die Mannschaft hat eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und hat verdient gewonnen", so TuS-Trainer Heiko Rogge.

Ringsheim: Morga, Blust; Kölblin, G. Kaufmann 1, Buchmiller, Hildebrand 3, God 5, Stocker 7, D. Kaufmann, Stöcklin 6/2, Grafmüller 5, Ribsam.

(tom). SG Schenkenzell/Schiltach – TV Herbolzheim 27:20 (16:9). Taktisch versiert zeigten sich die Gastgeber gegen zu inkonsequente Breisgauer. Die SG setzte über 60 Minuten auf eine robuste Spielweise. "Wir haben gerade zu Beginn viel zu viele leichte Bälle verworfen, uns danach von der unkontrolliert harten Gangart des Gegners beeindrucken lassen", so TV-Coach Mario Reif. 6:1 (11.) und 12:6 (23.) bildeten den Grundstock der klaren Schenkenzeller Führung zur Pause. Immer wieder bestand aus Sicht des TVH die Möglichkeit, in Überzahlsituationen den Rückstand zu reduzieren. Allein, das Unterfangen war zum Scheitern verurteilt. "Bei konsequenterer Linie der Unparteiischen wären zwei, drei Platzverweise zumindest möglich gewesen. Es geht nichts über gesunde Härte, wenn dann aber die Faust zum Einsatz kommt oder Spieler Gesichtstreffer kassieren, ohne, dass etwas passiert, hört es dann doch irgendwo auf. Ich bin froh, dass sich kein Spieler ernsthafter verletzt hat", so Herbolzheims Coach. Ärgerlich war, dass seine Mannschaft in Überzahl kein Kapital aus dem Vorteil zu ziehen verstand. "So gesehen ist Schenkenzells Taktik optimal aufgegangen, der Sieg aufgrund unserer Fehler und Defizite auch verdient", sagte Mario Reif nach dem 20:27 abschließend.

TV: Ohnemus, Klomfaß, Walter; Mokosch 1, B. Pommeranz, Minder 1, N. Pommeranz 5, Klausmann 2, Guth, Mi. Brandt 2, Reymann, Ma. Brandt 1, Knezovic 8/4.

(skl). TuS Oberhausen - HU Freiburg 31:21 (17:9). Früh den Zahn zog der TuS den zu Beginn durchaus motivierten Gästen mit einer kompromisslosen Defensive. Auch auf die offensive Manndeckung der Freiburger war der Zweite eingestellt. TuS-Trainer Francois Berthier hatte seine Spieler in der Vorwoche extra im Training intensiv darauf vorbereitet. Vor allem den wendigen TuS-Spielmacher Clement Martinez lag die offensive Gangart der Gäste augenscheinlich, wie auch HU-Trainer Dirk Lebrecht nach der Partie einräumen musste: "Martinez war überragend und außerdem hat deren robuste Verteidigung meiner jungen Mannschaft das Genick gebrochen." 8:1 stand es nach zwölf Minuten, auch weil Lionel Gasser im Tor der Oberhausener mal wieder einen absoluten Sahnetag erwischte - eine Vorentscheidung war gefallen. "Unsere Deckung war der Schlüssel und Clement Martinez war einfach der Wahnsinn im Eins gegen Eins", stellte auch TuS-Pressesprecher Hugo Moser seinem Spielgestalter ein gutes Zeugnis aus. "Für eine Mannschaft, die noch Punkte im Abtsiegskampf braucht, war Freiburg zu schwach", wunderte sich Haug. Und auch Lebrecht war sich über der mäßigenLeistung seiner Truppe im Klaren: "Das war ein extrem schlechtes Spiel von uns und Oberhausen hat es ganz routiniert heruntergespielt."

TuS: Schwarz, Gasser; Maurer 3, Köbele 4, Rieder 3/2, Martinez 6/4, Stoeffler 3, Metzger 1, Zamolo 4, Freppel 4/2, Heß 3, Kölblin.

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