Lahr Hausmusikabend begeistert

In der gut gefüllten Festhalle des Gymnasiums begeistern die Schüler mit verschiedenen musikalischen Darbietungen. Foto: Künstle

Lahr - Don’t stop us now: Die Akteure des Hausmusikabends des Clara Schumann Gymnasiums sind nicht zu stoppen. Die Zuschauer sind begeistert von den Darbietungen der Schüler.

 
 In der gut gefüllten Festhalle des Clara Schumann Gymnasiums begeistern die Schüler mit einem bunten Reigen an musikalischen Darbietungen. Vom deutschen und ungarischen Volksliedsgut, über den Frühbarock mit Hans Leo Hassler, die Wiener Klassik mit Mozart, den Vertretern der Romantik mit den Zeitgenossen Robert Schumann, Johannes Brahms und Camille Saint-Saens, bis hin zur populären Musik jüngerer Zeit spannt der Hausmusikabend einen abwechslungsreichen Bogen durch die Musikgeschichte mit unterschiedlichsten Stilrichtungen und Ensembles. Bemerkenswert ist dabei, dass die Schule aus dem überschaubaren Potenzial von etwa 450 Schülern drei so große Klangkörper wie den Chor mit knapp 70 Akteuren, das Sinfonieorchester und die Bigband rekrutieren kann, neben weiteren Ensembles wie der Horn-AG und weiteren Vokalensembles.

Es gab eine Vielzahl an guten musikalischen Darbietungen

Wenn ein Motto Gültigigkeit hat, dann "Don’t stop us now" in Anlehnung an das vom großen Chor hervorragend interpretierte "Don’t stop me now" von Freddie Mercurys Queen. Und das ganze ohne "die große Welle", nach dem vom Musikprofil 8a/9b dargebotene Stück der deutschen Gruppe "Juli". In Ermangelung eines geeigneten Bassisten übernimmt eine junge Dame am Keyboard den Part in der Bigband und die im Trompetensatz krankheitsbedingte Lücke schließt ein junger Referendar am Sopransaxofon.

Es fällt schwer aus der Vielzahl der Darbietungen einzelne "Acts" hervorzuheben, ein Höhepunkt ist sicherlich der gelungene Spagat des Sinfonieorchesters zwischen dem ersten Satz von Mozarts Sinfonie "Nr. 25 g-Moll" und dem "Star Wars Medley" von John Williams.

Verzaubert hat auch der große Chor mit "Fields of Gold" von Sting, dargeboten mit der gebotenen Dynamik dieses filigranen Songs. Die Bigband endet grandios mit dem Stück "Hay Burner" des Hausarrangeurs der Count Basie Bigband, Sam Nestico.

Zum Abschluss gibt es zwei Stücke von Stevie Wonder, der ein Schwerpunkt der musikalischen Erziehung dieses Jahres gewesen ist, mit dem groovigen "I Wish", der charakteristische Basslauf vom Keyboard und einem hervorragenden Klarinettensolo von Pädagoge Bruno Kunz, der sich damit zum bevorstehenden Ruhestand noch einen Herzenswunsch erfüllte.

Mit "Sir Duke" wird der Abend hervorragend zum Abschluss gebracht. Ein gelungener Abend des großen Kollektivs.

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