Lahr Großer Dank an die Ehrenamtlichen

Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller würdigte bei dem Fest im Schlachthof das Engagement der zahlreichen ehrenamtlichen LGS-Helfer. Foto: Wendling

Lahr - Ohne ehrenamtliches Engagement wäre die Landesgartenschau in Lahr nicht denkbar gewesen. Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller und die LGS würdigten den Einsatz der Helfer.

200 Gäste waren am Mittwoch bei dem "Dankefest" dabei, zu dem die Landesgartenschau GmbH und OB Müller in den Schlachthof eingeladen hatten. Der Oberbürgermeister zeigte sich bei seiner Ansprache erfreut, dass so viele dem Ruf gefolgt waren und dass sich etliche bekannte Gesichter sogar mit dem "LGS-Häs" eingefunden haben, was ihn persönlich stolz mache. "Es ist schön zu sehen, dass sich die Kerngruppe der Ehrenamtlichen wieder zusammengefunden hat, auch wenn inzwischen wieder einige Monate vergangen sind, nachdem die Landesgartenschau beendet wurde", bemerkte der OB. In seiner Begrüßungsrede war von positiven und negativen Eindrücken der LGS die Rede, unter anderem auch die Ortenau-Brücke als einem neuen Wahrzeichen der Stadt Lahr.

Müller bedankte sich bei den Anwesenden für die 27 000 geleisteten ehrenamtlichen Arbeitsstunden, von denen 20 000 Stunden bei den Eingängen und 7000 Stunden auf dem Gelände abgeleistet wurden. "Hierfür spreche ich meinen großen Respekt ihnen allen gegenüber aus. Chapeau!", betonte der Oberbürgermeister. Müller merkte an, dass es eine Zeit vor den Kanadiern und eine Zeit danach gab; ebenso gebe es eine Zeit vor der LGS und nun die Zeit danach. Man habe gemeinsam vieles geschafft und geschaffen. Man habe sich nicht träumen lassen, dass es so gut klappt.

Ulrike Karl, Geschäftsführerin der Landesgartenschau GmbH, schloss sich mit ihren Dankesworten ihrem Vorredner an und fügte hinzu: "Ich habe in diesem halben Jahr viele interessante Menschen kennengelernt und viele Freundschaften geschlossen. Ich habe mein ›Sommermärchen Lahr 2018‹ erleben dürfen, dafür auch meinen Dank! Es hat einfach nur Spaß gemacht."

Klaus Fischbach, Geländeverantwortlicher bei der Landesgartenschau-Gesellschaft, rief die Besucher des Helferfests enthusiastisch dazu auf, Ideen für zukünftige Aktionen auf dem Seeparkgelände zusammen zu tragen, denn "der Ball muss im Spiel bleiben". Fischbach führte bei seiner Rede aus, er sehe mit Begeisterung, wie gut das Seeparkgelände angenommen werde. "Da joggen Frauen mit ihren Kinderwagen am See entlang", sagte er. Im Anschluss an die Reden sorgten die Tonmeister für die musikalische Unterhaltung während sich die Anwesenden bei Häppchen und Sekt über Vergangenes und Zukünftiges unterhielten.

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