Lahr Für den FV Ettenheim geht es um alles

Der Tabellenelfte aus Seelbach (blaue Trikots) trifft auf den Siebten VfR Elgersweier. Foto: Heck Foto: Lahrer Zeitung

Für den FV Ettenheim geht es im Abstiegsgipfel gegen Durbachtal bereits um alles. Immerhin sind beide Teams nach fünf Spielen immer noch sieglos. Der FV Sulz hat sich dagegen unterdessen an die Spitze herangepirscht.

 

(mat). FV Ettenheim - SC Durbachtal 2 (Samstag, 15 Uhr). Bereits am sechsten Spieltag kommt es zu einem echten Abstiegsgipfel. Der Tabellenletzte empfängt den Vorletzten. Für die Rohanstädter ist es bislang eine Spielzeit zum Vergessen. Viel zu viele individuelle Fehler führten zu vermeidbaren Gegentoren. Am vergangenen Wochenende musste man dies auf eine sehr schmerzvolle Weise beim 0:8 gegen den SC Offenburg erfahren. Coach Thorsten Moser setzt nun auf die bekannte Heimstärke: "Offenburg war der erwartet spielstarke Gegner und bis zur Pause gnadenlos effektiv. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit in unser Schicksal ergeben und nicht mit Kampf dagegengehalten. Nun müssen wir zu Hause gegen Durbachtal unbedingt einen Sieg einfahren, sonst verpassen wir den Anschluss. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Trotzreaktion zeigen, unsere Heimstärke ausspielen und den ersten Dreier dieser Saison landen können." SV Oberharmersbach - FV Sulz (Sonntag, 15 Uhr). Die Kinzigtäler kassierten am letzten Spieltag gegen Aufsteiger VfR Elgersweier die erste Saisonniederlage. Sulz siegte dagegen in Unterharmersbach mit 5:4: "Wenn man in den Schlusssekunden erst den Siegtreffer macht, kann man schon von glücklich sprechen. Dennoch geht der Sieg aufgrund der größeren Spielanteile wohl in Ordnung", sagt FV-Trainer Jan Herdrich.

Gegner Oberharmersbach bedient sich personell meist aus dem Fundus der eigenen guten Jugendarbeit. Schon seit Jahren spielen die Jugendmannschaften in höheren Spielklassen. Schon deshalb kicken die Kinzigtäler auf einem guten spielerischen Niveau. Für Herdrich wird es eine ähnlich enge Partie wie im Nachbarort Unterharmersbach: "Das Spiel wird sicher nicht leichter. Dennoch können wir mit breiter Brust dahin fahren und wollen Punkte einfahren", zeigt sich der Coach kämpferisch. Bis auf Tim Lauber (Urlaub) und den Langzeitverletzten Daniel Bühler (Kreuzbandriss) hat der Sulzer Trainer alle Mann an Bord. (büh). Zeller FV - SV Oberschopfheim (Sonntag, 15 Uhr). Am Sonntag erwartet die Schwarz-Gelben mit Zell ein Mitaufsteiger, der zuletzt eine 0:2-Niederlage in Oberwolfach kassierte. Nach der Einschätzung von SVO-Trainer Sebastian Bruch ist die Mannschaft von Coach Patrick Hummel nach sechs Spieltagen in der Bezirksliga angekommen. Den ZFV sieht Bruch als kämpferische und spielstarke Mannschaft. Ein Team, das schon seit der Jugend in dieser Formation zusammenspielt.

Oberschopfheim ohne zwei Abwehrspieler

Trotzdem gibt sich der Trainer des Tabellenführers aus Oberschopfheim optimistisch: "Wir wollen auf jeden Fall etwas Zählbares mitnehmen." Der SVO muss auf die Verteidiger Frederik Steinebrunner und Dennis Bantle verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Michael Röderer. Stattdessen stehen Johannes Wenzel, Fabian Schwend (beide zurück aus dem Urlaub) und Sven Roth wieder zur Verfügung. (js). FSV Seelbach - VfR Elgersweier (Sonntag, 15 Uhr). Der VfR ist in dieser Liga schon nach fünf Spielen eine Bereicherung. Der gastgebende FSV Seelbach wird sich auf heimischem Kunstrasen schon ins Zeug legen müssen, wenn man die Bilanz ausgeglichen halten möchte. VfR Willstätt – SC Offenburg (Sonntag, 15 Uhr). Zwei Mannschaften, die noch etwas hinter den Erwartungen blieben, laufen in Willstätt auf. Sowohl der VfR wie auch der SC Offenburg hinken mit aktuell sieben Zählern noch etwas hinterher. Einen Favoriten auszumachen fällt daher momentan doch etwas schwer. FV Rammersweier - SC Lahr U23 (Sonntag, 15 Uhr). Nachdem nun seit kurzem die Stammspielerregelung greift, kann das Lahrer Perspektivteam nicht mehr unbedingt aus dem Vollen schöpfen. Damit dürften die Chancen für den zuletzt gebeutelten FV Rammersweier steigen, ein Punktgewinn nicht unmöglich erscheinen. SV Niederschopfheim - SV Oberwolfach (Samstag, 18 Uhr). Die Mannen von Yogi Kehl wissen, dass in Niederschopfheim die Trauben hoch hängen. Der Zweite ist jedoch guten Mutes, auch im sechsten Spiel ungeschlagen zu bleiben und damit weiter in der Verfolgerrolle zu lauern.

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