Lahr (bau). Der Staffellauf von Oberndorf nach Berlin hat am Dienstagabend in Lahr Station gemacht. Nach dem Empfang auf dem Rathausplatz kurz nach 20 Uhr gab es eine Kundgebung im ehemaligen "Blue Notes" in der Schillerstraße. Die Läufer setzen sich unter anderem für eine atomare Abrüstung und eine gerechtere Weltordnung ohne Kriege ein. Für das letzte Teilstück der zweiten Etappe am späten Nachmittag sind sie in Kenzingen gestartet und kamen mit einer wetterbedingten Verspätung via Marktstraße auf dem Marktplatz an. Bürgermeister Guido Schöneboom begrüßte die zwölf Läufer, die exakt 21,2 Kilometer in etwa zwei Stunden bewältigt hatten. Karen Hinrichs, bis Anfang der 1990er Jahre Pfarrerin in Lahr, vertrat die evangelische Landeskirche, die zu den Organisatoren des Staffellaufs gehört. Etwa 50 Lahrer, darunter Mitglieder des Friedensforums, applaudierten den Läufern. Die zweite Strecke, die am Abend in Lahr endete, hatte am Morgen in Furtwangen begonnen. Die Teilnehmer haben insgesamt 93 Kilometer bewältigt. Am gestrigen Mittwoch bewältigen die Läufer wieder in verschiedenen Etappen die Strecke Lahr-Karlsruhe – immerhin rund 100 Kilometer. Zwischen Achern und Malsch stand ein Marathonlauf 42,2 Kilometer an einem Stück an. Insgesamt sind es 1162 Kilometer bis nach Berlin, mit dem die Teilnehmer des Staffellaufs auf ihr Anliegen aufmerksam machen möchten.