Lahr Eisenbahnflair und leckerer Kaffee

Lahr - Im historischen Waggon neben der Sporthalle, dem künftigen Jugendcafé, hat am Dienstag tatsächlich großer Bahnhof geherrscht. Lokomotive und Waggons sind im Bürgerpark angekommen, die Arbeiten in und um den Zug der SWEG gehen in die Endphase.

 

Die historische Lokomotive war zuletzt um Ottenhöfen eingesetzt. Vlera Xhoxhaj und Martin Hörner als Jugendgemeinderäte, Jessica Seeger vom Kinder- und Jugendbüros, Heiko Heimburger vom Team des Schlachthofs, Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, Johannes Müller als Vorstandsvorsitzender der SWEG sowie Vertreter des Dinglinger Hauses und des Garagenprojekts stellten die Funktionen der drei Eisenbahnwaggons und die Dampflokomotive auf der Landesgartenschau vor.

OB Müller würdigte zuerst erneut den Einsatz des Jugendgemeinderats, der die Idee eines Jugendcafés vor etwa sechs Jahren gehabt hatte. Aufgrund der am Dienstag unangenehmen Witterung fand das Gespräch mit etwa 15 Jugendlichen des Dinglinger Hauses, die hier noch etliches zu tun haben, und den Verantwortlichen im künftigen Jugendcafé statt.

"In einem Monat haben wir die Eröffnung einen Tag hinter uns." Der Lahrer Verwaltungschef freute sich zusammen mit Johannes Müller von der SWEG, dass die Idee von Jugendlichen in Lahr für jugendliche Besucher auf der Landesgartenschau von vielen Seiten Unterstützung erfahren habe. Stefan Wetzel ist Ausbildungsleiter im Dinglinger Haus. Er berichtete zusammen mit Stefan Ungeheuer vom Garagenprojekt, das etliche Jugendliche sich zuerst im Offenburger Ausbesserungswerk und jetzt hier auf dem Gelände der LGS besonders engagieren würden, sodass das Jugendcafé ab 12. April Gäste empfangen kann.

Offensichtlich ist die Arbeit im Inneren des Waggons nahezu abgeschlossen. Bereits heute beginnen aber die Arbeiten außerhalb des Waggons. David Rich, Graffiti-Künstler aus Lahr, startet mit Jugendlichen einen Workshop, um später an der Außendekoration gekonnt Hand anzulegen. Was genau gemacht wird, sollte aber noch nicht verraten werden. Die Vokabeln "Ju" und "Ca" werden wohl vorkommen und "irgendetwas Florales".

Der gesamte Zug stehe für die SWEG als Verbindung von Vergangenheit und Zukunft auf der LGS, erklärte Johannes Müller. So werde in den anderen zwei Waggons moderne Mobilität in der Region dargestellt.

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