Lahr Die Schutter verbindet Handballklubs

Unter dem Namen "JSG Scutro" haben sich gleich fünf Vereine aus der Region zu einer Jugendspielgemeinschaft zusammengeschlossen. Der Name ist eine historische Bezeichnung für die Schutter, an der alle teilnehmenden Vereine liegen.

Das nennt man dann wohl eine richtige Bündelung der Kräfte. Mit dem TuS Schuttern, dem TV Friesenheim, dem TuS Hugsweier, dem SV Schutterzell und dem TV Lahr haben sich gleich fünf Vereine aus der Region zusammengeschlossen, um künftig im Jugendbereich gemeinsam anzutreten. Die neue Spielgemeinschaft, die Mannschaften bis zur B-Jugend beinhaltet, hört auf den Namen "JSG Scutro", eine historische Bezeichnung für die Schutter, an der alle teilnehmenden Vereine liegen. Zuvor hatten sich bereits die Vereine aus Friesenheim, Schuttern und Schutterzell zu einer Jugendspielgemeinschaft zusammengefunden - ein Verbund, dem sich die beiden Lahrer Vereine nun anschlossen. Für das Vorstandsteam der neuen Spielgemeinschaft um Tanja Eichner (JSG Leitung), Stefan Beck (Abteilungleiter Jugend Schuttern und JSG Leitung), Manuel Pagel (Abteilung Handball Schuttern), Alexander Hügli und Susanne Reichenbach (Abteilung Jugend SV Schutterzell), Freddi Gabelmann, Sandra Steinfeld (Abteilung Jugend Hugsweier), Günter Noll (Hanballabteilungsleiter Hugsweier), Ralf Mättler (Abteilung Jugend Friesenheim) und Sarah Riemer (Abteilung Jungend TV Lahr) war es wichtig, dass sich die Verantwortlichen der Stammvereine, den Eltern, Kindern und Jugendlichen in der Offohalle in Schuttern in Ruhe vorstellen und ihre Ziele definieren konnten.

Wettbewerb für die Namensgebung

Stefan Beck, Vorsitzender der neugegründeten JSG, erklärte, warum man sich am Ende ausgerechnet für die etwas ungewohnt klingende Namensgebung "JSG Scutro" entschieden hatte. "Der Namensgebung ging ein Wettbewerb aller Stammvereine voraus, die in ihren jeweiligen Sitzungen über die Absichten informierten. Ein Handballspieler der D-Jugend des SV Schutterzell, Kelvin Heimburger bekam mit seinem Vorschlag den Zuschlag."

Das Wort Scutro hat dabei einen frühgermanischen Ursprung und bedeutet "Schutter – schnell fließendes Gewässer". Da die Schutter an ihrem Lauf alle Stammvereine vereint, war der Bezug zum Namen von Kelvin Heimburger optimal ausgesucht, fügte Beck seiner Erklärung hinzu.

Junge Spieler für Handball begeistern

Eines der Ziele der neuen JSG ist es, Spieler nicht nur zu halten, als vielmehr auch möglichst viele neue Akteure zu gewinnen und für den Handballsport in der handballbegeisterten Region zu motivieren. Außerdem sollen die einzelnen Spieler optimal gefördert werden, um sie handballtechnisch weiterzubringen.

Die Vorstandschaft war mit dem ersten Herantasten an die Jugend und die Erziehungsberechtigten sehr zufrieden. Im laufendem Spielbetrieb werde es sich dann jedoch erst noch zeigen müssen, in welchen Bereichen gegebenenfalls noch konkret nachgebessert werden muss. Zum Training stehen der neuen Spielgemeinschaft künftig in Friesenheim die Sporthalle, in Schuttern die Offohalle, in Ichenheim die Riedsporthalle sowie in Hugsweier die Schutterlindenberghalle und in Lahr die Mauerfeld- und die Rheintalhalle zur Verfügung. Der Ligabetrieb findet in den Stammhallen der einzelnen Vereine statt.

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