Lahr CSG ehrt Clara Schumann

Die Schüler des Clara-Schumann-Gymnasiums spielten vor rund 600 Zuschauern. Foto: Bühler Foto: Lahrer Zeitung

Lahr. Zu Ehren von Clara-Schumann haben die Schüler und Lehrer des Clara-Schumann-Gymnasiums am Samstagabend im Theatersaal eine Geburtstagsparty veranstaltet. Die Namenspatronin könnte in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag feiern. Für die rund 600 Gäste gab es Werke der Pianistin und Komponistin.

"Wir haben mit unseren Schülerinnen und Schüler das ganz Schuljahr geprobt, um einen Hausmusikabend, sowie ein Soiree auf die Beine zu stellen", berichtete Lehrer Christian Wenzel. Zu Beginn der Geburtstagsfeier informierten die Schülerinnen Marlene Mühe, Nora Müllerleile und Jane Perschin das Publikum über das Leben der Namensgeberin ihrer Schule. Clara Sophie Schumann wurde am 13. September 1819 in Leipzig geboren und starb am 20. Mai 1896 in Frankfurt.

Zum Auftakt des Hausmusikabends spielten die Schüler der Klassen 9a und 10b einen umgeschriebenen und arrangierten Marsch in Es-Dur. Weiter ging es mit drei Romanzen für Violine und Klavier. Dies mit einem Violinen-Solo von Lisa Brobeil, begleitet von Victor Ferger am Klavier. Die beiden Lehrer Christian Turck und Christian Wenzel hatten die Gesamtkonzeption und musikalische Leitung übernommen. Die Gesangstücke wurden von Silke Marchfeld einstudiert. Beim Stück "Warum willst du andere Fragen?" sang Tabea Tarrach ein beindruckendes Sopransolo. Darin ging es um die Geschichte der jungen Clara Schumann. Zudem wurde auch eine Ballade von Johannes Brahms in G-Moll gespielt, erneut begleitet von Victor Feger am Klavier.

Nach einer Pause ging es weiter mit der After-Soiree. Die Zuhörer bekamen moderne Lieder zu hören. So etwa Oliver Arning als singenden Sportlehrer. Dieser begeisterte unter anderem mit "Leslie Bricusse/Antohony Newley" arrangiert von Roger Holmes. Der große Chor sang von Freddie Mercury "Bohemian Rhapsody". Nach der dreistündigen Geburtstagsparty bedankte sich Schulleiter Joachim Rohrer bei den Schülern. Insbesondere bedankte er sich für die herausragenden solistischen Beiträge. Als Zugabe wurde "Get it on" von Richard Chase und Richard Marinan gespielt.

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