Lahr "Chrysanthema bei Nacht" lockt zahlreiche Besucher an

Lahr - Viele Gäste der Chrysanthema und die Mitglieder der Lahrer Werbegemeinschaft, die die Türen der Geschäfte bis 22 Uhr offen hielten, sorgten für eine gelungene Veranstaltung.

Die Illumination in der Marktstraße und von Gebäuden in der Innenstadt waren da sicher mehr als ein zusätzliches i-Tüpfelchen. Der Tag begann am Nachmittag mit dem Auftritt von "The Howling Wolfes", der Brassband der Musikschule unter der Leitung von Nikolaus Halfmann und der Sängerin Sophia Anselm. Acht von zwölf Musikern spielten Dixie und andere frühe Formen des Jazz.

Auf dem Marktplatz wurde es kuschelig

Die fehlenden vier "Wölfe" waren gerade mit den "Kitchen Chicks", dem Chor der Musikschule, anderweitig unterwegs. Der Stimmung unter den Gästen schadete das nicht. Der Marktplatz und die Innenstadt waren da bereits sehr gut besucht. Bei 20 Grad und strahlendem Sonnenschein bekommen die Wetterfrösche hier ein extra Lob. "Stimmgewaltig" stand da, als zweite Band auf der Bühne, dem Auftakt in nichts nach. Als die Sonne gerade über den Dächern verschwand, intonierte das Quartett unverdrossen "Here comes the sun" der Beatles. Dafür gab es viel Applaus und jetzt wurde es auf dem Marktplatz kuschelig. Es wurde noch einen Tick enger unter den Gästen. Mit gutem Grund: Die "Rhinwaldsounds" mit dem Sänger und Gitarristen Dominik Büchele spielten den Passanten den Abend über auf. Als Hauptakt sorgte die Band sicher mit für das Gelingen des Abends.

Die neue Beleuchtung zur "Chrysanthema bei Nacht" zeigte dann gegen 18.30 Uhr ihre Wirkung. Die Gebäude am Sonnenplatz wurden in bunte Farben getaucht. Bewegliche Lichtspiele zeigten Farben und Formen auf den Fassaden. Am Rosenbrunnen, auf dem Schlossplatz und dem Urteilsplatz mit dem Alten Rathaus sah es ähnlich bunt aus. Hier waren die "Schaufenster" mit Bonsai, den japanischen "Schaufensterfiguren" und der beleuchtete Durchgang mit Blüten, eine gute Ergänzung für Passanten, die den Abend zum Bummeln oder Einkaufen nutzten. Etwas abseits im Innenhof war der Verein "Flitzebogen" mit Tipi, Lagerfeuer und Stockbrot zu finden. Der hölzerne Weg über den Rasen ist in diesem Jahr mit Texten aus der kleinen Hexe des Autors Otfried Preußler geschmückt. Daher war bereits am Mittag das Interesse an dem Weg und dem Angebot nicht gerade gering. Michael Schmiederer, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, ist am Samstag mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Mitglieder der Werbegemeinschaft haben signalisiert, dass die Stadt so voll war wie noch nie zuvor.

  • Bewertung
    0