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Lahr Baugenossenschaft saniert weitere Wohngebäude

Ehrungen bei der Baugenossenschaft: Manfred Axtmann (Fünfter von links) ist für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet worden. Foto: Baublies Foto: Lahrer Zeitung

Lahr. Die Baugenossenschaft blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Bei der Hauptversammlung blickten Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Jörg Seibert und Vorstand Christoph Wezel informierten auch über geplante Investitionen.

 

Die Genossenschaft verwaltet 205 Gebäude mit 684 Wohnungen und einer gewerblichen Einheit. 1154 Mitglieder haben 5151 Geschäftsanteile. Derzeit arbeitet die Genossenschaft an der energetischen Sanierung der Immobilie Alte Bahnhofstraße 4. Dort wird das Dachgeschoss mit zwei Stadtwohnungen ausgebaut, an der östlichen Fassade werden Balkone montiert. Ebenfalls noch in diesem Jahr werden die Fassaden und – soweit notwendig – die Balkone der Gebäude in der Friedrich-Geßler-Straße, im Eisweiherweg sowie Roon- und Moltkestraße erneuert. Im Friedensheim sollen 77 Haustüren zur besseren Dämmung erneuert werden. Bereits Anfang des Jahres hat die Genossenschaft das Erbbaugrundstück Alte Bahnhofstraße 4 erworben. Ende 2017 ist der Kauf Ludwig-Frank-Straße 2/4 vorgesehen. Im Schnitt gebe die Lahrer Baugenossenschaft 20 Euro pro Quadratmeter im Jahr für Sanierungen aus, so Seibert. Das sei – wenn man andere Unternehmen vergleicht – ein relativ hoher Wert. Eine andere Aufgabe der Genossenschaft in der Zukunft ist, die Parkplatzsituation an verschiedenen Objekten zu verbessern. So wolle man im Bereich Friedensheim 15 bis 20 neue Stellplätze schaffen. Laut Seibert ist das dringend notwendig. "Die engen Straßen sind oft zugeparkt." Ähnlich sei die Situation in der Friedrich-Geßler-Straße. Hier stehe man aber noch in Verhandlungen mit der Stadtverwaltung. Baubürgermeister Tilman Petters lobte den Gedanken der Genossenschaft als einen Ausdruck von Solidarität.

Das Ergebnis des Prüfungsverbandes über die gesetzliche Prüfung der Genossenschaft wurde von der Versammlung ohne Diskussion einstimmig angenommen. Darin wurden sowohl dem Aufsichtsrat als auch dem Vorstand ein ordentlicher Geschäftsbericht und solides Wirtschaften bescheinigt. Aufsichtsrat und Vorstand wurden entlastet. Seibert dankte anschließend im Namen aller Kollegen so: "Wir können auf das Ergebnis stolz sein."

Werner Messner und Konrad Dilger wurden turnusgemäß in ihren Ämtern im Aufsichtsrat bestätigt. Beide wären im technischen Bereich versiert, erklärte Seibert, der die Kontinuität und Kompetenz beider lobte. Dilger gehört dem Gremium seit dem Jahre 1996 an, Messner seit dem Jahr 2005.

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