Lahr Bäume und Gänse gefragt

Lahr - Endspurt in den Supermärkten: In dieser Woche sind die letzten offenen Geschäfte im Fachmarktzentrum, in der Arena und in der restlichen Stadt gut besucht. Vor allem Lebensmittel sind gefragt.

Das kaufen die Lahrer kurz vor Weihnachten ein 

"Ich mache heute noch die letzten Besorgungen, sonst habe ich schon alle Weihnachtseinkäufe erledigt – sowohl Lebensmittel als auch die Geschenke", erzählt Monika Binder vor dem Fachmarktzentrum in Mietersheim. Wie sie haben die meisten befragten Kunden bereits alle Geschenke zusammen und besorgen am Montag und Dienstag nur noch frische Lebensmittel.

Wirft man aber einen Blick in die Einkaufswagen in den Supermärkten, scheint es nur zwei Extreme zu geben: Die Großeinkäufer, die Nudeln, Mehl, Eier, Joghurt und Wein in Vorratsmengen kaufen und diejenigen, die scheinbar beim letzten Einkauf ein paar Kleinigkeiten vergessen haben.

Präsentkörbe im Real sind beliebt 

Im Lahrer Realmarkt sind in den letzten Tagen vor Weihnachten besonders die Präsentkörbe gefragt, erzählt der Filialleiter Rüdiger Weber. "Wir haben schon eine höhere Frequenz an Kunden und auch gefülltere Einkaufswagen. Am Samstag hatten wir mit 300 Besuchern in einer Stunde einen Rekord, nun sind es wieder etwas weniger. Es ist auch nicht so, dass alle Leute jetzt noch hier ihre Geschenke kaufen, weil die Innenstadt zu hat. Den meisten Umsatz machen wir nach wie vor bei den Lebensmitteln", so Weber.

Eine Frauenstimme erinnert die Kunden über Lautsprecher an den nötigen Abstand, appelliert aber auch: "Besorgen Sie ihre Einkäufe nicht erst an Heiligabend. Machen Sie ein Mal einen größeren Einkauf statt mehrmals kleine".

Vorbestellungen regulieren den Andrang ein wenig 

Daran scheinen sich auch die Einkäufer im Fachmarktzentrum Im Götzmann zu halten: Bei Dm, Rewe und Aldi geht es trotz zahlreicher Einkäufer noch recht human zu, bestätigen die Kunden vor dem Laden.

Andrang gibt es in der Vorweihnachtswoche auch im Lahrer Mini-Markt, dem Supermarkt vieler Deutschen aus Russland. Die Kunden dort halten sich an die Abstandsregeln, auch und gerade, wenn es mal räumlich eng wird. Über Vorbestellungen habe man den Andrang etwas gesteuert, erklärt Elena Romme, die Inhaberin.