Lahr Auf der Suche nach dem Traumjob

Rund 175 Schüler informieren sich bei der Berufsinfomesse über Berufsbilder und Ausbildungswege. Foto: Breuer

Lahr - Einmal mehr sind Schüler bei der Berufsinfomesse in der Otto-Hahn-Realschule (OHRS) mit potenziellen künftigen Arbeitgebern ins Gespräch gekommen. Manche Jugendliche hatten schon vorher eine Vorstellung über ihren späteren Traumjob.

 

Etwa 150 Neuntklässler der OHRS und 25 Achtklässler der Theodor-Heuss-Schule hatten am Donnerstag die Gelegenheit, Auszubildende und Ausbilder aus 13 Lahrer Betrieben sowie Mitarbeiter der Agentur für Arbeit und ehemalige Schüler, die die weiterführenden Schulen vorstellten, mit Fragen rund um das Thema Berufsausbildung zu löchern.

Viele Schüler hatten bereits eine Vorstellung, in welche berufliche Richtung es gehen könnte. Darunter sind auch nicht ganz alltägliche Berufswünsche. So etwa bei Marin Stefotic, der am liebsten Profifußballer werden würde. Einen Plan B, für den Fall, dass sich der Traum nicht erfüllen lässt, hat er sich nicht zurechtgelegt. Der 15-Jährige ist bisher davon überzeugt, dass er früher oder später fürs Fußballspielen bezahlt wird.

Auch seine Freunde Mike Hermann (16), Markuss Reinis (17) und Nils Pelloth (16) haben schon Pläne. Der IT-Bereich oder die Bank würden Mike interessieren, Markuss zieht es eher zum Polizeidienst. Nils hingegen hat schon ein konkretes Ziel. Ihn reizt die Elektrik. Deshalb wird er die Technikerschule, Fachrichtung Elektrotechnik, an den Gewerblichen Schulen besuchen. Auch Praktika und Ferienjobs beim E-Werk hat er bereits absolviert.

David Welsch zieht es in eine ganz andere Richtung. Sein Traumberuf wäre der des Automobilverkäufers "wenn es mit den Noten klappt". Und das am liebsten bei Auto Link. Als Alternative hat er noch den Kältetechnik-Mechatroniker in der Hinterhand. "Ich habe bei Julabo schon Praktika gemacht und habe mich dort sehr wohlgefühlt", sagt er 15-Jährige.

Nicht nur für die Schüler, auch für die Firmen ist diese Messe eine Gelegenheit, mögliche Bewerber zu treffen und den Schülern die ersten Berührungsängste zu nehmen.

Schon bei der ersten Hausmesse an der Schule hat Martin Burkhardt, Ausbildungsleiter bei der INA, drei Bewerber gefunden, die nun bei ihm in Ausbildung sind. Auch dieses Jahr hat er Schüler im Blick, die er für die Ausbildung bei der INA begeistern will.

Thomas Wenz von Vogel Bau bestätigt: "Die Bildungspartnerschaften zahlen sich aus." Von jeder Schule, mit der Vogel Bau kooperiert, kommen in der Regel drei Azubis in den Betrieb. "Wer möchte, kann auch gerne ein Praktikum machen", sagen Stefanie Roth und Maik Paepke von der Firma Wagner System. Manche der Schüler, die an ihren Stand kommen, kennen die beiden schon vom JobXPress der Firmen des Lahrer Westens vor einigen Wochen.

Auch die Polizei ist bei der Messe vertreten: Wolfgang Sauer informiert die Schüler über die Arbeit und Entwicklungsmöglichkeiten. "Das Interesse ist ungebrochen hoch", berichtet der Polizist.

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