Lahr Auf der A 5 ist die Staugefahr besonders hoch

Die Baustelle an der Anschlussstelle Lahr erhöht die Staugefahr in der zweiten Ferienwoche. Foto: Braun Foto: Lahrer Zeitung

Lahr (red/jg). Ferienzeit ist Stauzeit: Der ADAC Südbaden rechnet mit Verkehrsbehinderungen am Wochenende und in der zweiten Pfingstferienwoche.

Nach den Staus vom Pfingstwochenende drohen am Folgewochenende sowie gegen Ende der zweiten Pfingstferienwoche bereits die nächsten Fahrzeugschlangen, erklärt der ADAC. Auch in Südbaden müssten Autofahrer häufiger unfreiwillige Stopps einlegen. "Etliche Urlauber starten erst jetzt in den Urlaub oder kehren bereits zurück. Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen sind am kommenden Samstag und Sonntag, 15. und 16. Juni, Staus vorprogrammiert", sagt Carl Heinz Schneider, Abteilungsleiter Verkehr und Technik beim ADAC Südbaden.

Besonders hoch sei die Staugefahr auf der A 5 von Karlsruhe in Richtung Basel. "Die Baustellen zwischen den Anschlussstellen Lahr und Rust können für Verkehrsbehinderungen sorgen", betont Schneider und ergänzt: "Ebenso können die Bauarbeiten an den Dreisambrücken auf der B 31 in Freiburg Staus verursachen."

Baustellen zwischen Lahr und Rust könnten für Behinderungen sorgen

Ähnlich sehe es in der zweiten Pfingstferienwoche aus. Wegen des Feiertags Fronleichnam am Donnerstag, 20. Juni, starteten einige Autofahrer schon am Mittwochnachmittag ins verlängerte Wochenende. Gegen Ende des langen Wochenendes kämen zudem die baden-württembergischen Pfingsturlauber aus den Ferien zurück. Dieser Rückreiseverkehr setze laut ADAC in der zweiten Wochenhälfte ein und erreiche am Samstag, 22. Juni, seinen Höhepunkt.

Der ADAC Südbaden empfiehlt den Autofahrern deshalb, die aktuellen Stauwarnungen im Verkehrsfunk aufmerksam zu verfolgen sowie Ausweichstrecken vorab auszuwählen. Wer zudem möglichst frühzeitig aufbreche, fahre der großen Verkehrswelle vorweg und komme erst gar nicht in den Stau. "In jedem Fall raten wir, ausreichend Getränke und Proviant mitzuführen und immer wieder Pausen einzuplanen", fasst Carl Heinz Schneider zusammen.

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