Lahr (red/sm). Auf des Gebiet des Zweckverbands auf dem Flugplatzareals gibt es jetzt sieben Meter hohes Artenschutzhaus. Es bietet Platz für jeweils zwölf Mauersegler-, Sperlings- und Mehlschwalbenfamilien. Außerdem gibt es jeweils drei Brutkammern für Stare und Nischenbrütern wie den Hausrotschwanz. In das Artenschutzhaus sind auch Kästen für Fledermäuse integriert. "Wenn Bauarbeiten für Straßen oder Baugrundstücke einen Eingriff in bestehende Ökosysteme darstellen, muss ein entsprechender Ausgleich stattfinden. Dafür wendet der Zweckverband IGP jedes Jahr einen hohen sechsstelligen Betrag auf", erläutert Zweckverbandsdirektor Daniel Halter. Mit dem Artenschutzhaus nordwestlich der Firma Lahr Logistics wolle der Zweckverband ein Zeichen setzen, dass sich die Erschließung eines Industriegebietes und Naturschutz nicht ausschließen müssen. "Der Standort zwischen Industriebauten, Anlagen zur Regenwasserbehandlung und ökologischen Ausgleichsflächen ist ideal, da viele der Arten in unmittelbarer Nähe ihre Futterquellen finden", so Karlheinz Fischer vom Zweckverband.