Lahr Ansturm in der Innenstadt

Blüten, wohin man blickt: Die Innenstadt gleich am gestrigen verkaufsoffenen Sonntag einem Blumenmeer. Foto: Breuer

Der Blütensonntag war ein voller Erfolg. Tausende Besucher strömten durch die Innenstadt und nutzten den verkaufsoffenen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein.

Lahr. Wenn sich Michael Schmiederer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, mal richtig begeistert zeigt, dann ist alles super gelaufen. "Der Besuch war besser als in den Vorjahren", sagte er. Das Frühlingswetter habe Kaufimpulse gegeben. Sprich: Die Einzelhändler sind mit der Resonanz und dem Umsatz zufrieden.

Die Stimmung war allgemein sehr gut. In den Straßencafés und Eisdielen aber auch in den Restaurants genossen die Kunden die wärmende Sonne bei einem Eisbecher, Kaffee, Cocktail oder einem späten Mittagessen. Einige der Wirte hatten sich auch ein Zusatzprogramm zu ihrem alltäglichen Angebot ausgedacht. Und wer in den Eisdielen keinen Sitzplatz fand, suchte sich einfach einen großen Stein, ein Mäuerchen oder eine Bank, um dort sein Eis zu genießen.

Auf dem Marktplatz gab es Blumen, Dekorationsartikel und Gartengeräte zu kaufen Auf dem Rathausplatz war der Frühlingsmarkt mit mehr Ständen als sonst vertreten. Autoscooter und Karussell durften natürlich genauso wenig fehlen wie gebrannte Mandeln, Zuckerwatte und Lebkuchenherzen. Die Händler des Frühlingsmarkts hatten allerlei Nützliches, aber auch Schmuck, Hüte und Mützen, Schals, Kleidung und Deko zum Verkauf mitgebracht.

Die Besucher wurden bei ihrem Bummel durch die Stadt von Musik begleitet. Von Songs des amerikanischen Popduos "Simon and Garfunkel", die die Gruppe "Stimmband" auf der Playlist hatten, über Drehorgel- und Panflötenmusik bis hin zu einer Gruppe wild rockender junger Männer reichte das Programm. Im krassen Gegensatz dazu stand Christian Grunwald, der mit seinen Balladen auf die Aktion "Rettet das Lamm" von Animals United aufmerksam gemacht hat, mit dem die Menschen im Hinblick auf Ostern für die Lebenslust von Lämmern, Hasen und Küken sensibilisiert werden sollten.

Auf dem Urteilsplatz gab es für die kleineren Besucher, die sich als angehende Rallyefahrer einstufen, einen Parcours, den es mit einem Tretcar so schnell wie möglich abzufahren galt. Gar nicht so einfach, wenn man statt des Lenkers oder eines Lenkrads links und rechts Hebel zum Steuern des Fahrzeugs hat und dazu auch noch einen Weg mit recht engen Kurven meistern soll.

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