Lahr "Am Ende entscheidet die Tagesform"

Auf Kapitän Andreas Bürkle (rechts) kommt beim SVO im Spitzenspiel gegen Sulz wieder viel Arbeit zu. Archivbild: Heck Foto: Lahrer Zeitung

Das Spitzenspiel des 16. Spieltags steigt in Oberschopfheim. Der gastgebende Zweite will mit einem Sieg gegen den Verfolger aus Sulz an Tabellenführer SV Oberwolfach dran bleiben. Ettenheim will im Keller ebenfalls erneut punkten.

(mat). SV Niederschopfheim - FV Ettenheim (Sonntag, 14:30 Uhr). Der FV Ettenheim will seine gute Form bestätigen und weiter Punkte im Abstiegskampf sammeln. Nach drei Erfolgen zuletzt hat man den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wieder hergestellt. Die Gastgeber spielten zuletzt Unentschieden gegen Seelbach und wollen zu Hause gewinnen. Allerdings wird man den FVE nach den gezeigten Leistungen der vergangenen Wochen sicher nicht unterschätzen. FVE-Coach Thorsten Moser sagt: "Wir haben gegen Zell unsere derzeit gute Form unter Beweis gestellt. Der kommende Gegner hat jedoch eine gute Mannschaft und wir müssen vor allem wieder gut in der Defensive stehen. Wir haben durch die Siege der vergangenen Wochen enormes Selbstvertrauen getankt und wollen auch in Niederschopfheim etwas holen." (büh/fis). SV Oberschopfheim - FV Sulz (Sonntag, 14.30). Nach der unglücklichen Niederlage gegen den Tabellenführer SV Oberwolfach wartet auf Sulz das nächste Spitzenspiel. Die Sulzer Reise geht zum Zweiten SV Oberschopfheim. Der Trainer der Heimmannschaft Sebastian Bruch schätzt den Gegner dabei hoch ein: "Für mich ist Sulz fußballerisch die beste Mannschaft in dieser Klasse. Der FV hat eine eingespielte Mannschaft mit guten Einzelspielern. Die werden mit Sicherheit am Ende vorne dabei sein", so Bruch. "Es wird wohl die Tagesform entscheiden." Auch Bruchs Gegenüber Jan Herdrich findet lobende Worte für den Kontrahenten: "Das ist sicher mit den erfahrenen Spielern wie Julian Burg, Michael Röderer oder Dimitri Holm ein starkes Team. Das bestätigen ja auch deren Ergebnisse", so Herdrich, der mit Respekt, aber ohne Angst nach Oberschopfheim fährt: "Wenn wir konstant die Leistung wie gegen Oberwolfach bringen, ist was zu holen. Und ich hoffe, dass wir dieses Mal das bessere Ende für uns haben werden."

Beim SVO kehren Dennis Bantle nach länger Knieverletzung und der zuletzt angeschlagene Joshua Storz wieder zurück. Steven Roth wird studienbedingt fehlen. Des Weiteren muss der Tabellenzweite auf Frederick Steinbrunner und Eric Eiberle (beide im Urlaub) verzichten. Bei den Gästen sieht es dagegen personell besser aus: Der Sulzer Übungsleiter kann fast seinen kompletten Kader aufbieten. (skl/js). SV Oberkirch - FSV Seelbach (Samstag, 14.30 Uhr). Oberkirch ist trotz kleiner Fortschritte immer noch meilenweit von dem, was man zu leisten imstande ist, entfernt. Die Frage am Samstag: Geht’s nun daheim gegen Seelbach einen Schritt vor oder zurück? Lediglich ein Sieg sprang dagegen für die Gästetruppe von Spielertrainer Domenico Bologna aus den letzten sechs Spielen heraus. Allerdings setzte es für die Remis-Könige der Liga auch nur eine Niederlage. "Wir sind punktetechnisch schon über dem Soll", sagt Seelbachs Sportlicher Leiter, Patrick Toth, deshalb auch mit Blick auf die bisher erspielten 26 Punkte. 30 Punkte sollen bis zum Ende der Hinrunde auf dem Konto stehen. Deshalb ist ein Sieg in Oberkirch auch so wichtig: "Wir sind heiß auf das Spiel und wollen punkten", so Toth.

Im Anschluss folgt die "Crème de la Crème der Bezirksliga"

Vor allem mit Blick auf die nachfolgenden Gegner Oberwolfach und Oberschopfheim. "Das ist dann wirklich die Crème de la Crème der Liga, gegen die es sehr schwer werden dürfte." Beim FSV dürfte der zuletzt angeschlagene Fabian Kloos wieder im Kader stehen. (skl). SC Lahr U23 - VfR Elgersweier (Sonntag, 14.30 Uhr). Die Verbandsliga-Reserve des SC Lahr erwartet im Mittelfeld-Duell den nur zwei Plätze (und einen Punkt) schlechter positionierten VfR Elgersweier. 13 Tore erzielte der Sportclub alleine in den letzten drei Spielen und stellt eine der besten Offensivabteilungen der Liga. Die Defensive der Gäste dürfte allerdings nicht leicht zu knacken sein, schließlich kassierte der VfR in 15 Begegnungen lediglich 20 Gegentore. Lahrs Trainer Andrej Zerr ist jedenfalls guter Dinge, dass sein Team erneut groß auftrumpft: "Die Mannschaft ist sehr gut drauf. Viele Langzeitverletzte sind zurück, die im Grunde auch das Niveau für die Verbandsliga hätten. Sie haben eine große Qualität", sagt Zerr, bei dem allerdings einige Akteure am Wochenende aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der "Ersten" die Doppelbelastung Verbands- und Bezirksliga werden aushalten müssen: "Sie an die erste Mannschaft heranzuführen ist schließlich auch unsere Aufgabe. Wir werden kurzfristig entscheiden, wer wann spielen wird."

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