Lahr Ärger über Schlaglochpiste

Wie lange müssen die Reichenbacher auf die Erneuerung der maroden Gereutertalstraße noch warten? Foto: Vögele

Reichenbach - Mit dringenden Investitionen für das kommende Jahr hat sich der Ortschaftsrat Reichenbach beschäftigt. Auf der Liste standen erneut Posten, die seit Jahren immer wieder dem Rotstift des Gemeinderates zum Opfer gefallen waren.

 

Eine der Aufgaben, deren Verschleppung von Jahr zu Jahr für nicht wenig Unmut im Dorf sorgt, steht wieder an erster Stelle des Vermögenshaushaltes: Lange schon warten vor allem die Anwohner auf die Realisierung des zweiten und auch des dritten Bauabschnitts der maroden Gereutertalstraße. Die von Schlaglöchern übersäte Straße mit den brüchig gewordenen Einfassungsmauern des Gereutertalbaches gleicht einer Piste, die dem immer noch größer werdenden Schwerlastverkehr kaum noch standhalten kann. Für den Ausbau bis zur Abzweigung der Burgstraße wurden­ 620 000 Euro veranschlagt.

Ein weiterer Posten betrifft die Anbringung eines Vordachs an der Pausenhalle für 50 000 Euro. Für den Unfallschutz an Wurzeln im Bereich des Städtischen Kindergartens sind 35 000 Euro vorgesehen. Außerdem sollen im Kindergarten für einen neuen Fassadenanstrich und für Malerarbeiten im Innenbereich 25 000 Euro eingestellt werden. Für Spielgeräte auf den Spielplätzen und den Einbau einer Beregnungsanlage am Kreisverkehr sind je 20 000 Euro angesetzt.

Als Strukturfördermittel stehen 15 900 Euro zur Verfügung. Allerdings gibt es für deren Verwendung einen langen Wunschzettel. So sollen die Scheinwerfer an der Bühne der Geroldseckerhalle erneuert werden, und erneuerungsbedürftig ist auch die Kühlanlage der Halle.

Einige kleinere Plätze innerhalb des Dorfes könnten eine "Aufhübschung" gut vertragen. Zur Diskussion stand auch ein sichtbares Zeichen der Aufwertung des Ehrenamtes vieler Bürger. Eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe wird sich dieses Themas annehmen. Einstimmig wurden die Vorschläge für den Haushalt 2019 angenommen.

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