Zahl der Schiedsrichter im Kreis sinkt 146 Mannschaften melden sich für die kommende Runde

Noch ruht der Ball im Tischtennis. Wenn die Saison wieder los geht, hoffen die Vereinsvertreter darauf, dass die Corona-Testpflicht fällt. Foto: Symbolfoto: Eibner

Mit rund 50 Teilnehmern startete am Samstag der digital abgehaltene Ortenauer Tischtennis-Bezirkstag. Der Vorsitzende Stefan Schweiß stellte beim kurz ausfallenden Rückblick fest: "Hinter uns liegen corona-bedingt durch Pausen und Abbrüche schwierige Spielzeiten." Angesichts in den vergangenen Wochen allmählich fallenden Inzidenz-Werten besteht momentan die Hoffnung, zumindest den Trainingsbetrieb in den Vereinen langsam und schrittweise wieder nach oben zu fahren. Die Saison 2021/2022 soll ab Herbst über die Bühne gehen.

Die Berichte der Ressortleiter fielen diesmal knapp und kompakt aus. Christine Bähr präsentierte ein finanzielles Plus nebst eines überzeugenden Kontostands in der Bezirkskasse. Elke Stremlow unterrichtete die Vereinsvertreter, dass die Zahl der Schiedsrichter auf Bezirksebene auf aktuell 20 gesunken sei.

Es nütze letztlich auch den Vereinen selbst, wenn sich die Zahl wieder steigern lasse, warb die Ressortleiterin. Jeder Interessierte ab 16 Jahren könne sich zum Schiedsrichter im Tischtennis-Bereich aus- und fortbilden lassen. Vor den Einzelheiten warf Sportwart Daniel Patzwald einen kurzen Blick zurück. "Sämtliche Vereine haben pünktlich gemeldet, das war sehr erfreulich", hielt er fest.

Die Meldungen ergaben für den Spielbetrieb der Herren, Damen und Senioren folgendes Bild: Insgesamt wurden 146 Mannschaften gemeldet, zum Teil aber noch unter Vorbehalt. Einzelne Vertreter wollten aufgrund der noch nicht gänzlich einschätzbaren Personalsituation noch vorsichtig kalkulieren.Diese Beispiele blieben aber auf wenige Ausnahmen beschränkt. Die Ortenau soll in der kommenden Spielzeit überbezirklich von 20 Mannschaften vertreten werden. Dazu kommen auf der Bezirksebene 13 Damen-, zwölf Senioren- und 101 Herren-Mannschaften. Die wichtigsten zu vergebenden Veranstaltungen waren die Bezirksmeisterschaften der Erwachsenen am 7. November in Meißenheim.

Diskutiert wurden am Rande weitere Voraussetzungen für die kommende Spielzeit. Thomas Sachs betonte: "Wichtig wäre, wenn die Testpflicht auch in unserem Bereich fiele. Ansonsten dürfte es schwierig werden, die neue Saison anzugehen." Tobias Haas ergänzte, er würde sich freuen, wenn die Geltungsdauer negativer Corona-Tests angeglichen würde. "Wenn die Tests von Schülern für 60 Stunden gelten, für uns Trainer aber 24, dann passt das nicht so ganz zusammen", fand Haas. DTTB-Präsident Michael Geiger begrüßte die positiven Signale in Sachen Inzidenz-Werte. "Ich verstehe eure Sorge. Wir hoffen alle, dass wir bald wieder in normalem Rahmen trainieren und spielen können. Noch aber muss der Gesundheitsschutz ganz klar im Vordergrund stehen", bat Geiger um Verständnis.

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