Knappe Niederlage für TSG Lahr/Emmendingen lässt zu viele Chancen ungenutzt

Thorsten Mühl
Florian Simbozel war im Einzel noch knapp unterlegen, siegte aber im Doppel zusammen mit Adiran Sexauer klar mit 6:2 und 6:1. Foto: Künstle

Die TSG-Herren ließen am Samstag eine echte Siegchance aus. In Karlsruhe rückte Adrian Sexauer in den Kader auf, da Miguel Valenzuela krankheitsbedingt ausfiel.

Badenliga, Herren: Post Südstadt Karlsruhe – TSG Lahr/Emmendingen 5:4.  Auf den Top-Positionen war aus Sicht der Ortenauer nichts zu holen, sowohl Nathan Seateun als auch Matthieu Bolt (beide Frankreich) mussten sich jeweils klar geschlagen geben. Dann aber lieferten sich Karlsruhes Pasqual Duttlinger und Florient Simbozel (Frankreich) ein ausgeglichenes Match über drei Sätze.

Der TSG-Spieler hatte immer wieder seine Chancen, wobei die knappen Bälle meist gegen ihn liefen. "Die Chancen waren immer wieder da, Florient hatte aber zu viele Höhen und Tiefen in seinem Spiel. Schade, ich hätte vom Spielverlauf her alles auf ihn gesetzt", sagte Trainer Hernan Valenzuela. Nach verlorenem ersten Satz glich Simbozel mit 6:4 aus, leistete sich im Match-Tiebreak indes zu viele einfache Fehler und verlor mit 3:10. Sexauer und Stefan Kiesenhofer landeten im Anschluss jeweils zwei Satzerfolge, ehe sich Mark Trenkle knapp im Match-Tiebreak gegen Ulf Grosseloh behauptete. "Mark hat nicht seinen besten Tag erwischt, konnte sich aber in einigen engen Situationen durchmogeln. Der Zwischenstand nach den Einzeln war einer der Knackpunkte. Mit einem 4:2 statt 3:3 wäre unsere Ausgangslage wesentlich besser ausgefallen", bedauerte Valenzuela. Infolge von Miguel Valenzuelas Fehlen mussten auch die Doppel-Paarungen umgestellt werden, ebenfalls nicht zum Vorteil der Gäste.

"Miguel hätte etwas mehr Sicherheit einbringen können, aber über diese Auswirkungen zu spekulieren, hilft ja nicht weiter. Auch im Doppel waren wir nicht durchgängig gut. Unter dem Strich haben wir Punkte geholt, die machbar waren, aber ein paar Prozentpunkte haben gefehlt, um einen möglichen Gesamtsieg einfahren zu können", brachte es Trainer Valenzuela auf den Punkt.

Ergebnisse: Prashanth – Seateun 6:3, 6:2; Volz – Bolot 6:2, 6:1; Duttlinger – Simbozel 7:5, 4:6, 10:3; Ernstberger – Sexauer 3:6, 2:6; Spinner – Kiesenhofer 4:6, 6:7; Grosseloh – Trenkle 6:4, 5:7, 10:12; Prashanth/Ernstberger – Bolot/Kiesenhofer 6:1, 6:0; Volz/Duttlinger – Seateun/Trenkle 6:3, 6:1; Panske/Mustafic – Simbozel/Sexauer 2:6, 1:6.

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