Klare 0:3-Pleite in Stuttgart VC Offenburg setzt keinen Stich

Richarda Roth
Die VCO-Damen (in Weiß) waren gegen Stuttgart chancenlos. Foto: Künstle Foto: Lahrer Zeitung

Die Damen des VC Offenburg bleiben im Abstiegskampf der dritten Liga unter Druck. Beim Tabellenzweiten aus Stuttgart war für das junge Team nichts zu holen. Der VCO bleibt damit bei drei Punkten und auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Bei der klaren Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Stuttgart hatte das junge Team um Trainer Vladimir Rakic absolut keine Chance. "Die beiden Außenangreiferinnen haben uns wortwörtlich aus der Halle geballert", lautete das Resümee des Trainers. Namentlich waren damit die ehemalige VCO-Spielerin Nadia Jäckle und die ehemalige Nationalspielerin Julia Schäfer gemeint. "Sie waren im Angriff einfach zu hoch, haben uns über den Block geschlagen und wir hatten nicht den Hauch einer Chance", bilanzierte Rakic.

Bei der Startaufstellung musste der VCO-Trainer gegen Stuttgart rotieren. Auf den Außenpositionen startete neben Kapitänin Mariella Bouagaa erstmalig Lana Beker. Ekaterina Baimler, die am Ende zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde, übernahm die Diagonalposition für Liane Werner, die krankheitsbedingt ausfiel. In der Mitte übernahm Veronika Bauer für Judith Hasenfratz, die die Woche über nicht trainieren konnte. Dazu gesellte sich Annika Dilzer sowie Libera Anastasja Antonic. "Der Anfang war ganz okay. Aber dann konnten wir in Annahme und Angriff nicht mehr mithalten", sagte Rakic. Der erste Satz ging daher auch in seiner Deutlichkeit zurecht an den Favoriten.

Im zweiten Satz etwas besser, aber noch nicht konkurrenzfähig

In Durchgang zwei erfolgte dann die Umstellung. Baimler ging auf die Annahme-Außenposition und Annika Vix begann im Diagonalangriff. Sie machte ihre Sache erneut sehr gut. Auch Hasenfratz übernahm eine Position auf dem Spielfeld. "Dann klappte es zwar besser, aber wirklich konkurrenzfähig waren wir auch dann nicht", analysierte Rakic, der von außen zusehen musste, wie seine Mannschaft immer wieder ins Hintertreffen geriet.

Anastasja Baimler überzeugt erstmals als Zuspielerin

In Satz drei verletzte sich dann auch noch Kapitänin Bouagaa beim Stand von 2:7 am Sprunggelenk. Wie lange sie ausfallen wird, ist ungewiss. Für sie übernahm erneut Lana Beker, die ihre Sache gut machte. "Erfreulich war heute der erste Einsatz von Anastasja Baimler, die erstmals als zweite Zuspielerin mit dabei war", sagte Rakic, der sich damit am Ende über eine positive Entwicklung freuen konnte. "Ohne Druck und voller Spielfreude kam sie rein und hat das für ihr Alter sensationell gemacht. Das gibt Hoffnung."

Nun heißt es für die VCO-Damen Mund abwischen und alle Kräfte bündeln, um am kommenden Samstag das letzte Spiel der Vorrunde gegen die starken Beiertheimer zu überstehen. Danach geht es für die Mannschaft erst einmal in eine kurze Winterpause.

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