Kippenheim Weniger Zimmer, mehr Komfort

Gewährten der Öffentlichkeit einen Einblick in ihr neues Hotel in der Kippenheimer Querstraße (von links): Christoph und Kristina Burger mit den Kindern Jonas und Felix. Foto: Decoux-Kone Foto: Lahrer Zeitung

Kippenheim. Nach etwa neun Monaten Bauzeit hat Christoph Burger mit seiner Familie am Samstagmorgen die Türen seines neuen Hotels in der Kippenheimer Querstraße 13a für die Öffentlichkeit geöffnet. Auf Reden und ein Begleitprogramm wie Musik wurde verzichtet, stattdessen hatten die Besucher die Gelegenheit, das neue Hotel in Augenschein zu nehmen. Und wie sich zeigte, war nicht nur das Interesse der Öffentlichkeit groß. Die Räume in "Burger’s Hotel" waren zur Eröffnung bereits alle ausgebucht, am Abend bezogen die ersten Gäste ihre Räume.

Bereits um zehn Uhr am Samstagvormittag nahmen die ersten Besucher die Gelegenheit wahr, um die zehn Appartements des neuen Hotels zu besichtigen. Jedes ist mehr als 30 Quadratmeter groß. "Lieber ein paar Zimmer weniger, aber dafür mehr Komfort", erklärte Bauherr und Inhaber Burger, den Gedanken dahinter.

Investitionssumme: Rund 1,5 Millionen Euro

Das Hotel in der Querstraße ist nun das zweite, das er führt; in der Poststraße 14 hat er bereits ein Hotel mit 14 Zimmern. Der Bedarf nach Übernachtungen in Kippenheim sei vorhanden, auch wegen des Europa-Parks mit seinen Besuchern.

Vor allem die gute Resonanz bei den Geschäftsreisenden, die laut Burger rund 90 Prozent der Buchungen ausmachen, habe ihn damals über eine Ergänzung zum bestehenden Haus nachdenken lassen: "Leute, die fünf Mal vergeblich wegen einer Buchung anrufen, würden es zum sechsten Mal vermutlich nicht tun", hatte er im Vorfeld zum Baubeginn im vergangenen Jahr der Lahrer Zeitung gesagt.

Überwiegend Firmen aus der Region im Einsatz

Deshalb hatte er im vergangenen Jahr ein Grundstück in der südlichen Verlängerung des Gemeindeparkplatzes in der Querstraße gekauft, um ein neues Hotel zu bauen. Etwa anderthalb Millionen Euro habe er investiert, wie er am Samstagvormittag sagte.

Von den etwa zehn am Bau beteiligten Firmen und Unternehmen sind die meisten aus Kippenheim; Gewerke wie zum Beispiel die Aufzugstechnik, die es in Kippenheim nicht gibt, wurden nach auswärts vergeben. Das hat sich wesentlich in der verkürzten Bauzeit niedergeschlagen, wie Burger sagte. Aus den geplanten elf Monate Bauzeit wurden schließlich neun. "Wenn sich alle untereinander kennen und duzen, dann läuft’s", sagte er.

  • Bewertung
    2