Kippenheim Sandra Boser lobt "vorbildliche Einrichtung"

Grünen-Politikerin Sandra Boser (links) besuchte die Kippenheimer Kita St. Mauritius. Foto: Büro Boser Foto: Lahrer Zeitung

Kippenheim (ire). Die Grünen-Politikerin Sandra Boser hat bei ihrem Besuch den katholischen Kindergarten St. Mauritius in Kippenheim als "vorbildlich" gelobt. Die Kita investierte in den vergangenen Jahren in unterschiedliche Bereiche; etwa in den Ausbau der Betreuung oder auch in die Ausstattung und in Räume.

Boser verschaffte sich beim Gang durch die beiden Einrichtungen einen Eindruck. Kitaleiterin Ursula Oswald, ihr Team und Alexandra Kunz, Verrechnungsstelle für katholische Kirchengemeinden, stellten in einer Präsentation die Einrichtung vor. Der Platz in der Kita reiche für 130 Kinder in sieben Gruppen. Seit 1999 bietet das Team Ganztagesbetreuung mit Mittagessen an, 2003 wurden die ersten zweijährigen Kinder in altersgemischten Gruppen betreut. Im Januar 2016 wurde das zweite Haus in der Unteren Hauptstraße eröffnet. Damals hatte die Gemeinde laut Bürgermeister Matthias Gutbrod etwa eine Million Euro in die Hand genommen und das ehemalige Schulhaus zu einer Kita umgebaut.

Alle Plätze sind belegt und sollen auch im nächsten Jahr so bleiben

Der Bedarf war vorhanden, und der Platz in der Bahnhofstraße sei eng geworden. Das Projekt war nicht unumstritten, so Gutbrod. Zum einen wurde im Gemeinderat diskutiert, ob tatsächlich Bedarf bestehe; zum anderen war es die Lage des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes an der B 3. Dass die Gemeinde Recht hatte, zeigt sich an der Belegung – alle Plätze sind aktuell belegt und werden laut Anmeldungen für die kommende Zeit auch so bleiben.

Bei der Präsentation zeigte sich, dass Erzieherinnen wesentlich mehr leisten müssen. Und: Fachpersonal sei dringend gesucht und könnte auch aufgestockt werden, so die Kindertagesstättenleiterin. Oswald wünscht sich eine Erhöhung des Personalschlüssels.

Der solle an Bildungsangebote und Fördermaßnahmen angeglichen werden. Zudem vermisst sie Planungssicherheit. Im Rahmen des Gute-Kita-Gesetzes gibt es Zuschüsse für die Freistellung der Kitaleiterinnen, der sei aber vorläufig befristet.

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