Kippenheim Projekt: Das Ärztehaus nimmt Formen an

Die Bauherren Sebastian und Fides Heinze begrüßen zusammen mit Kippenheims Bürgermeister Matthias Gutbrod (rechts) die Gäste beim Richtfest. Foto: Decoux-Kone

Kippenheim - Noch im Winter vergangenen Jahres war es nur eine große Grube vor der Festhalle. Nun stehen die Gebäudeteile auf dem Areal Festhallenvorplatz. Am Mittwoch wurde das künftige Kippenheimer Gesundheitszentrum mit einem Richtfest gefeiert.

Einzigartig für die Gemeinde nannte Bürgermeister Matthias Gutbrod das Projekt der beiden Doktoren und Bauherren Sebastian und Fides Heinze, die noch ihre Praxis in der Hansjakobstraße führen. Diese wollten sie ursprünglich erweitern und trugen ihr Vorhaben der Gemeinde vor.

Verschiedene Angebote im Zentrum

Sie haben dann aber anders entschieden: Zusammen mit Bürgermeister Gutbrod und Stadtplanerin Judith Nägeli entwickelten sie dann die Idee, auf dem Platz vor der Festhalle ein Ärztehaus zu bauen. Im Zuge der Entwicklung des Areals Festhalle und -platz mache das Projekt städtebaulich Sinn. Nach kurzem Überlegen sei man "Feuer und Flamme gewesen" und das Projekt zügig angegangen.

Auf dem Areal Festhallenvorplatz bauen die Doktoren Heinze ein Gebäude mit verschiedenen Nutzungsformen. Im Erdgeschoss werden Ulrike und Martin Müller künftig die Karls-Apotheke führen, zusätzlich wird eine Physiotherapiepraxis ("Physio Plus") untergebracht werden.

Im ersten Obergeschoss werden Sebastian und Fides Heinze ihre Praxis einrichten. Sie werden nicht die einzigen sein, insgesamt werden sechs Ärzte (außer dem Ehepaar, zwei weitere Ärzte, ein Kinder- und Jugendpsychologe sowie ein Psychologe) dort ihre Dienste anbieten. Im zweiten Obergeschoss entstehen drei Wohnungen mit je 100, 80 und 60 Quadratmetern nebst großzügigen Dachterrassen. Im Keller befinden sich laut Plan neben den üblichen Räumen wie Technik und Lager auch Seminarräume, die von allen ärztlichen Nutzern des Hauses entsprechend genutzt werden können. Die Nutzfläche beträgt etwa 1700 Quadratmeter. Zudem gibt es einen barrierefreien Zugang zum und im Haus. Die Fertigstellung des Gesundheitszentrums sei für den Januar 2020 geplant.

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