Kerellaj und Moog sind zurück SC Lahr hat gegen Auggen mehr Optionen

Janosch Lübke
Maurizio Moog (in Weiß) ist nach seiner Rotsperre beim SC Lahr wieder einsatzbereit. Ob er gegen Auggen in die Startelf zurückkehrt, entscheidet Trainer Domenico Bologna kurzfristig. Foto: Künstle Foto: Lahrer Zeitung

Der SC Lahr startet in die Rückrunde. Gegen den FC Auggen vertritt Co-Trainer Domenico Bologna Cheftrainer Oliver Dewes und rechnet mit einem der zweikampfstärksten Gegner der Liga. Personell gibt es zwei Rückkehrer aber auch neue Fragezeichen.

Beim SC Lahr bereiten Co-Trainer Domenico Bologna derzeit zweierlei Dinge Sorgen. Da wäre zum einen die Personalsituation vor dem Rückrunden-Auftakt gegen den FC Auggen. "Motsam Hammad und Andreas Bürkle sind noch angeschlagen. Außerdem ist noch fraglich, ob Johannes Wirth spielen kann", berichtet Bologna, der, wie schon beim 2:2 gegen Weil, SCL-Cheftrainer Oliver Dewes auf der Lahrer Bank vertritt. Definitiv einsatzbereit sind nach ihren abgesessenen Rotsperren wieder Maurizio Moog und Violand Kerellaj. Ob sie jedoch in die Startelf zurückkehren werden, lässt Bologna noch offen. "Wie der Kader gegen Auggen aussieht, wird sich heute Abend noch beim Training herauskristallisieren. Wer dann in der Startelf steht, kann durchaus erst recht kurzzeitig vor dem Anpfiff feststehen", kündigt Bologna an, der mit Moog und Kerellaj definitiv wieder mehr Optionen zur Verfügung hat.

Die andere Sorge bei Bologna wie auch im ganzen Verein ist der Corona-Pandemie geschuldet. Den Spielern sei eine gewisse Unsicherheit anzumerken. "Es war eine unruhige Woche für uns. Jeder, der auch nur leichte Symptome hatte, blieb zu Hause. Die Spieler sind vorsichtig und das ist auch gut so. Wir beschweren uns nicht, wenn jemand nicht zum Training oder Spiel kommt, wenn er sich nicht fit fühlt", stellt Bologna heraus. "Das Corona-Thema ist präsent und zieht sich durch die ganze Saison."

Die Erinnerung an Auggen ist bei den Lahrern aufgrund der 1:4-Niederlage im Hinspiel keine gute. "Auggen hat ihre enorme Zweikampfstärke, in dem Bereich sind sie die wohl beste Mannschaft der Liga, auf ihrem kleinen Platz in die Karten gespielt. Das wird auf unserer großen Anlage weniger ins Gewicht fallen", vermutet Bologna. Sein Team habe im Hinspiel diese Zweikämpfe zu wenig angenommen. "Unser großes Ziel ist es, Auggen am Samstag mit schnellen Kombinationen aus der Grundordnung zu bringen. Dann können wir verhindern, dass sie tief und sicher stehen und auch ihre Konterstärke ausspielen", so Dewes-Vertreter Bologna.

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