Kenzingen Wichtiger Beitrag für Ökumene

Die elf Mitglieder des Förderkreises Kirchenmusik waren mit den Veranstaltungen 2019 zufrieden und stellten die geplanten Aktivitäten für 2020 vor.Foto: Förderkreis Foto: Lahrer Zeitung

Kenzingen (red/jg). Elf Mitglieder des Ökumenischen Förderkreises der Kirchenmusik haben sich in Kenzingen zur Hauptversammlung getroffen. Im Jahresbericht blickte Matthias Franz auf die Konzerte 2019 zurück: Das Sommerkonzert der Kantorei war mit 165 Zuhörern ein voller Erfolg gewesen – trotz mehrerer Konzerte in der Nachbarschaft. Zum 25-jährigen Bestehen der Nordweiler Orgel konnten die Musiker des Posaunenquartetts Opus 4 aus Leipzig gewonnen werden, die ebenfalls ihr 25-jähriges Bestehen feierten und eines ihrer Jubiläumskonzerte in Kenzingen spielten. Das erste geplante Konzert im Jahr mit dem Duo De-bü (Cosima Büsing und Henrik Dewes) wurde krankheitsbedingt auf Oktober verschoben und stieß dann im Hecklinger Schloss auf viele Zuschauer und Begeisterung. Zur Adventsmusik bei Kerzenschein mit Rudolf Mahni an der Trompete und Carsten Klomp an der Orgel kamen mehr als 100 Zuhörer.

Neues Programm vorgestellt

Jakoba Marten-Büsing stellte das für 2020 geplante Programm vor, von dem das erste Konzert bereits im Januar stattgefunden hatte: ein Gedenkkonzert zu Ehren von Dietmar Ens, des vor 20 Jahren verstorbenen Gründers der Reihe Musica Serenata. Am Sonntag, 29. März, soll ein Orgelkonzert mit dem international renommierten Organisten Jean-Claude Zehnder stattfinden. Zehnder, der bis 2006 in Basel tätig war und an der Schola Cantorum Basiliensis eine äußerst vitale und erfolgreiche Orgelklasse leitete, wird ein Soloprogramm zur Passion spielen.

In ökumenischer Verbundenheit ist die katholische Stadtkirche in diesem Jahr der Aufführungsort für das Sommerkonzert der Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde am 19. Juli unter dem Titel "Northern Lights". Unter Mitwirkung eines Kammerorchesters (Konzertmeisterin Catherine Bottomley) erklingen Chor- und Orchesterwerke von Dieterich Buxtehude bis John Rutter.

Am 20. September nimmt der Ausnahmegitarrist Maximilian Mangold mit auf eine "musikalische Zeitreise" vom Renaissance-Komponisten John Dowland bis hin zu südamerikanischer Musik.

Jakoba Marten-Büsing als künstlerische Leiterin und Vorsitzender Matthias Franz arbeiten seit vielen Jahren hervorragend zusammen. Dank guter Kontakte, persönlicher Verbindungen und hohem ehrenamtlichen Einsatz ist die Konzertreihe Musica Serenata über die Region hinaus bekannt. Alle Anwesenden der Versammlung waren sich einig, dass die Arbeit des Förderkreises einen wichtigen Beitrag zur Ökumene leistet.

Um den Verein und die Konzertreihe noch bekannter zu machen, soll ein Flyer mit Logo, Anliegen des Vereins, kurzem Jahresprogramm und Kontaktadresse erstellt werden. Auch über die sozialen Medien soll die kirchenmusikalische Arbeit in Kenzingen vorgestellt werden.

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