Kenzingen Senioren staunen über die Vielfalt des Tabaks

Die zahlreichen Exponate des Tabakmuseums Mahlberg brachten die Hecklinger Senioren zum Staunen. Foto: Seniorenteam Foto: Lahrer Zeitung

Hecklingen (red/jg). Einen Tag mit idealem Reisewetter hat das Hecklinger Seniorenteam für seinen Sommerausflug erwischt. Die Fahrt entlang des nördlichen Kaiserstuhls führte den Teilnehmern vor Augen, wie sehr der Hitzesommer der Natur zu schaffen macht. Die Pause in Weisweil mit Kaffee, Kuchen und Eis war willkommen.

 

Als Hauptziel des Halbtagsausflugs hatten die Verantwortlichen Europas größtes Tabakmuseum in Mahlberg ausgewählt. Mehr als 10 000 Artikel gibt es zu sehen, darunter kleinste Miniaturfeuerzeuge und alte Tabakverarbeitungsmaschienen. Alles, was gebraucht wurde, um Zigarren, Zigaretten, Zigarillos, Stumpen, Schnupf-, Kau- oder Pfeifentabak herzustellen, gibt es zu bewundern. Auch Tabakhandel, -geschichte und -anbau werden durch zahlreiche Gegenstände dargestellt.

Während der Führung kam en die Teilnehmer aus dem Staunen nicht heraus. Entlang des Rheins, auf der deutschen so wie auf der französischen Seite, war der Tabakanbau einst eine wichtige Einnahmequelle für die Landwirte. Die Weiterverarbeitung sorgte für Arbeitsplätze bis in das kleinste Dorf. Allein zwischen Lahr und Emmendingen gab es über 300 Zigarrenfabriken. Heute gibt es noch eine kleine Zigarrenmanufaktur in Lahr. Es ist die Einzige in Deutschland, in der noch Zigarren gedreht werden.

Da in Hecklingen früher Tabak angebaut und in zwei Zigarrenfabriken verarbeitet wurde, war das Interesse der dementsprechend Ausflugsschar groß. Unzählige Erinnerungen tauchten wieder auf, was man in den freudigen Gesprächen, die sich spontan ergaben, trefflich erkennen konnte, so die Mitteilung.

Dann ging die Fahrt weiter über Lahr und Seelbach, über den Geißberg und Biederbach, hinüber ins Elztal. In Buchholz wurde der Seniorengruppe ein reichhaltiges Abendessen geboten. Siglinde Burkhart gab bekannt, dass beim nächsten Terffen "Neuer Wein und Zwiebelkuchen" ansteht. Der Termin wird je nach Weinlesezeit rechtzeitig bekannt gegeben, so die Ankündigung.

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