Kenzingen Objekt mit Vor- und Nachteilen

Auch die Drehleiter war beim Vereinsheim des SVB im Einsatz. Foto: Schnabl

Bombach (ws). Bei der Frühjahresübung sind die Wehrleute ganz in ihrem Element gewesen. Wasser gab’s aus allen zur Verfügung stehenden Rohren und von oben. Beteiligt waren auch die Nordweiler und Kenzinger Kameraden sowie die DRK-Rettungssanitäter. Die Einsatzleitung oblag dem stellvertretenden Kommandanten Matthias Herr.

 

Der Übung lag ein angenommener Brand des Sportheims des SVB zugrunde. Verstärkung rückte schon wenige Minuten später an. Das ausgesuchte Objekt stellt eigentlich den klassischen Idealfall dar, wie Gesamtwehrkommandant Karl Weiß das Szenario beschrieb – ein freistehendes Objekt, viel Platz bei der Brandbekämpfung und alles bestens überschaubar. Doch sind bei jedem Einsatz Unwägbarkeiten einzukalkulieren. Extreme Rauchentwicklung behinderte die Atemschutzträger sichtlich bei der Menschenrettung. Dazu kam, dass die Wasserversorgung vom Hydranten über 500 Meter betrug. Dies birgt immer Zeitverzögerungen in sich. Die galt es zu minimieren, was durch das Mitführen von 5000 Liter Löschwasser in Einsatzfahrzeugen gelang. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz, da eine starke Hitzeentwicklung auf dem Satteldach nicht auszuschließen war.

Bürgermeister Matthias Guderjan lobte das perfekte Zusammenwirken aller Einsatzkräfte. Ortsvorsteher Bruno Jägle war von der überlegten Handlungsweise angetan. Auch von Gesamtwehrkommandant Karl Weiß kam Anerkennung. Für Helmut Heß, dem Vertreter der DRK-Bereitschaftsführung, hat sich die ständige Fortbildung mit den Sexauer und Malterdinger Kollegen bestens bewährt.

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