Kenzingen Mehr Kandidaten als Listenplätze

Von Werner Schnabl

Kenzingen. Mit gestärktem Optimismus geht der CDU-Stadtverband in den bevorstehenden Kommunalwahlkampf. Bei der Nominierung stellten sich mehr Kandidaten zur Wahl als Listenplätze zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit den gewählten Vertretern will der bisherige Fraktionsvorsitzende Eberhard Aldinger den Wahlkampf engagiert angehen. Priorität bei den Themen genießen die Stadtentwicklung, Kinder und Jugendliche, Vereinsförderung, eine seniorengerechte Stadt und die Bürgernähe.

Sechs alte Hasen und sieben Neulinge für Kenzingen

In der Kernstadt kandidieren: Eberhard Aldinger, der bereits seit drei Legislaturperioden als Stadtrat tätig ist. Ralf Stumpf blickt auf zwei Amtszeiten zurück. Birgit Hornecker, rückte nach und wurde vor fünf Jahren wiedergewählt. Für Christian Brehm, Petra Larsch, Florian Leibl, Albrecht Motz, Tobias Nadler, Thorsten Mattmüller und Karl Weiß ist die Nominierung Neuland. Monique von Essen, Olga Lingor und Valeriu Schidlitz kandidieren zum zweiten Mal.

Für alle drei Ortsteile haben sich Kandidaten gefunden

In Bombach tritt Nadine Bender erstmals für den Gemeinderat an. Ortsvorsteher Bruno Jägle hat seit zehn Jahren Rats­erfahrung. Bernhard Striegel vertritt den Ortsteil Hecklingen seit ebenfalls zwei Amtsperioden. Hubert Herr will nach dreimaliger Kandidatur erstmals den Einzug schaffen. Bernd Hensle steht für die CDU in Nordweil erstmals auf der Kandidatenliste.

Ausscheiden werden nach jeweils zehn Jahren Gemeinderatstätigkeit Paul Weiß aus Hecklingen und Martin Götz aus Nordweil.

Das Ziel des CDU-Stadtverbands ist klar definiert. Eberhard Aldinger will mit seiner Mannschaft wieder die stärkste Fraktion im Parlament stellen, nachdem vor fünf Jahren noch der Verlust eines Sitzes zu beklagen war. Dies führte der Fraktionsvorsitzende auf die nicht voll ausgeschöpfte Kandidatenliste zurück. Von 13 möglichen Kandidaten stellten sich damals nur neun der Wahl.

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